Futures-Broker: Echte Börsen-Futures handeln mit AvaFutures ohne Nachschusspflicht

Wer nicht nur CFDs, sondern echte Futures direkt an Terminbörsen handeln möchte, benötigt einen geeigneten Futures-Broker. Dabei spielen die Auswahl handelbarer Märkte, Kontraktgrößen, Handelsplattformen, Ordergebühren und Marginanforderungen eine wichtige Rolle.

Dank sogenannter Micro-Futures lassen sich mittlerweile auch große Aktienindizes wie der Dow Jones, Nasdaq 100 oder S&P 500 mit deutlich kleineren Kontraktgrößen handeln als früher.

Ein Anbieter für diesen Bereich ist AvaFutures. Der Broker ermöglicht den Handel mit börsengehandelten Futures und unterstützt unter anderem MetaTrader 5. Doch worauf sollten Trader bei der Brokerwahl achten, und welche Besonderheiten gelten bei AvaFutures?

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AvaFutures – echte Futures an Terminbörsen handeln

Micro-, E-mini- und Standard-Futures auf Aktienindizes, Edelmetalle, Rohstoffe und Währungen. Zugang zu regulierten Terminbörsen wie CME und Eurex.

Micro-Futures auf Dow Jones, Nasdaq 100, S&P 500 und DAX
MetaTrader 5, TradingView und CQG
Day-Margin für den Intraday-Handel; separate Overnight-Margin
Teil der AvaTrade-Gruppe mit international regulierten Gesellschaften
Deutschsprachiger Telefonsupport und weitere Kontaktmöglichkeiten
Persönliche Betreuung bei der Kontoeröffnung möglich
Beispiel Micro-Dow (MYM): Bereits 0,50 US-Dollar je Indexpunkt und Kontrakt. Eine Bewegung um 100 Punkte entspricht somit 50 US-Dollar Gewinn oder Verlust vor Handelskosten.

Interessant für Trader, die … börsengehandelte Futures bevorzugen, kleine Kontraktgrößen nutzen und Wert auf bekannte Plattformen sowie erreichbaren telefonischen deutschsprachigen Support legen.

AvaFutures: Handelsangebot & Konditionen ansehen →

Risikohinweis: Futures sind komplexe und gehebelte Finanzinstrumente mit einem hohen Verlustrisiko. Schon kleine Marktbewegungen können zu erheblichen Verlusten führen. Das gesamte für den Futures-Handel eingesetzte Guthaben kann verloren gehen. Für deutsche Privatkunden schließt AvaFutures gemäß seinen besonderen Vertragsbedingungen grundsätzlich eine Nachschusspflicht aus. Für andere Kundengruppen können abweichende Bedingungen gelten.

AvaFutures gehört zur AvaTrade-Gruppe. Die zuständige Aufsichtsbehörde und der Umfang des Anlegerschutzes hängen von der vertragsführenden Gesellschaft und Kundenklassifizierung ab. Marginanforderungen, Gebühren und Handelsbedingungen können sich ändern. Maßgeblich sind die aktuellen Anbieterangaben.

Was ist ein Futures-Broker?

Ein Futures-Broker ermöglicht den Handel mit standardisierten Terminkontrakten. Futures werden an organisierten Terminbörsen gehandelt, beispielsweise an der CME Group in den USA oder an der Eurex in Europa.

Anders als beim klassischen OTC-CFD-Handel erfolgt der Handel mit diesen Futures über die jeweilige Börseninfrastruktur und deren zentrales Orderbuch.

Für Trader ergeben sich daraus einige Besonderheiten:

  • Standardisierte Kontraktgrößen und festgelegte Tickwerte

  • Börslich organisierte Preisbildung und Orderausführung

  • Zugang zu Index-, Rohstoff-, Währungs- und weiteren Futures

  • Feste Kontraktlaufzeiten mit definierten Verfallsterminen

  • Sicherheitsleistungen (Margin) statt vollständiger Zahlung des Kontraktwertes

Der Börsenhandel bedeutet allerdings nicht automatisch günstigere Kosten oder geringere Risiken. Auch bei Futures können Kurssprünge, Slippage und erhebliche Verluste auftreten.

Micro-Futures: Kleinere Kontrakte für den aktiven Handel

Eine wichtige Entwicklung im Futures-Handel ist die Einführung kleinerer Kontraktgrößen.

Während beispielsweise ein klassischer E-mini Dow-Future einen Punktwert von 5 US-Dollar besitzt, beträgt dieser beim Micro E-mini Dow (MYM) nur 0,50 US-Dollar je Indexpunkt.

Das bedeutet: Steigt oder fällt der Dow Jones um 100 Punkte, verändert sich der Wert eines einzelnen Micro-Dow-Kontrakts um 50 US-Dollar – vor Handelskosten und Währungsumrechnung.

Auch andere beliebte Märkte sind als Micro-Futures verfügbar.

Stand: 15. Oktober 2026 · Quelle: englische AvaFutures-Kontraktspezifikationen · Beträge pro Kontrakt

Futures-Kontrakt Kürzel Wert je Indexpunkt Day-Margin Long Day-Margin Long
Micro E-mini Dow MYM 0,50 USD 68,00 $ 1.360 $
Micro E-mini Nasdaq 100 MNQ 2 USD 152,30 $ 3.046 $
Micro E-mini S&P 500 MES 5 USD 105,55 $ 2.111 $
Micro-DAX FDXS 1 EUR 178,60 € 1.786 €

Die Day-Margin wurde aus den veröffentlichten Overnight-Margins berechnet. AvaFutures nennt für MYM, MNQ und MES jeweils 5 % der Overnight-Margin, für den Micro-DAX 10 %.

Wichtig: Die Marginanforderungen unterscheiden sich teilweise zwischen Long- und Short-Positionen. Die Tabelle zeigt deshalb zunächst ausschließlich Long-Positionen.

Außerdem handelt es sich um Richtwerte aus den veröffentlichten Kontraktspezifikationen. AvaFutures weist selbst darauf hin, dass die verbindlichen Anforderungen in der Handelsplattform angezeigt werden und kurzfristig angepasst werden können

Diese Kontrakte gehören zum veröffentlichten Handelsangebot von AvaFutures (Stand Oktober 2026).

Neben den Aktienindizes gibt es kleinere Futures-Kontrakte auf Gold, Silber, Öl und verschiedene Währungen.

Wichtig: Eine kleine Kontraktgröße bedeutet nicht zwangsläufig ein kleines Risiko. Entscheidend ist, wie stark sich der Markt bewegt, wo der Stop-Loss liegt und wie viele Kontrakte gehandelt werden.

Wie viel Startkapital benötigt man für den Futures-Handel?

Dank der kleineren Micro-Futures und reduzierter Day-Margin-Anforderungen ist der Futures-Handel grundsätzlich auch mit kleineren Handelskonten möglich. Entscheidend ist allerdings nicht nur die vom Broker geforderte Sicherheitsleistung, sondern vor allem das Kapital, das für mögliche Kursverluste zur Verfügung steht.

Bei AvaFutures* beträgt die rechnerische Day-Margin für einen Micro-Dow-Future (MYM) nach den englischen Kontraktspezifikationen vom Oktober 2026 beispielsweise rund 68 US-Dollar für eine Long-Position. Um denselben Kontrakt über den täglichen Handelsschluss hinaus zu halten, werden dagegen rund 1.360 US-Dollar Overnight-Margin benötigt.

Intraday-Handel mit 2.000 Euro

Ein Handelskapital von etwa 2.000 Euro kann für erste Echtgeld-Erfahrungen mit einzelnen Micro-Futures grundsätzlich ausreichen. Aufgrund der geringen Day-Margin lassen sich kleinere Positionen eröffnen, ohne dass bereits ein Großteil des Guthabens als Sicherheitsleistung gebunden wird.

Allerdings ist eine solche Kontogröße vergleichsweise knapp. Schon mehrere aufeinanderfolgende Verlusttrades können das verfügbare Kapital erheblich reduzieren und vor allem Stress beim Trader erzeugen. Für den Einstieg sollte deshalb zunächst ein Demokonto genutzt und bei anschließendem Echtgeldhandel besonders konservativ mit der Positionsgröße umgegangen werden.

Mehr Flexibilität mit rund 5.000 Euro

Ein Handelskonto von etwa 5.000 Euro bietet bei Micro-Futures mehr Spielraum. Beispielsweise lassen sich unter den genannten Marginbedingungen grundsätzlich auch ein bis zwei Micro-Dow-Kontrakte über den täglichen Handelsschluss hinaus halten und bei zwei oder drei Kontrakten auch Teilverkäufe der gesamten Position realisieren.

Bei zwei Micro-Dow-Long-Kontrakten müssten im Beispiel insgesamt rund 2.720 US-Dollar Overnight-Margin vorgehalten werden. Für zwei Short-Kontrakte wären es rund 2.596 US-Dollar.

Da beide Kontrakte zusammen einen Punktwert von 1 US-Dollar besitzen, würde eine ungünstige Kursbewegung um 500 Dow-Jones-Punkte allerdings bereits einen Verlust von 500 US-Dollar verursachen – zuzüglich Handelskosten.

Für längerfristige Swing-Positionen sollte deshalb ausreichend freies Kapital vorhanden sein, um größere Marktbewegungen und mögliche Marginerhöhungen abzufangen. Auch 5.000 Euro sind jedoch bei zwei bis dei Micro-Dow-Kontrakten keine besonders großzügige Kapitalausstattung.

Wichtig: Die genannten Kontogrößen sind lediglich Orientierungsbeispiele und keine allgemeingültigen Mindestkapitalempfehlungen. Marginanforderungen können von AvaFutures oder den Terminbörsen jederzeit verändert werden, insbesondere in volatilen Marktphasen. Maßgeblich sind die aktuellen Angaben in der Handelsplattform. Auch Stop-Loss-Orders garantieren nicht, dass Verluste auf den vorgesehenen Betrag begrenzt bleiben.

AvaFutures: Börsengehandelte Futures über MetaTrader 5 und weitere Plattformen

AvaFutures* gehört zur AvaTrade-Gruppe und richtet sich an Trader, die echte Börsen-Futures handeln möchten.

Besonders interessant ist die Unterstützung von MetaTrader 5 (MT5). Viele Trader kennen diese Handelssoftware bereits aus dem Forex- und CFD-Handel und müssen sich deshalb nicht vollständig auf eine neue Benutzeroberfläche einstellen.

Daneben stehen bei AvaFutures weitere Plattformlösungen zur Verfügung, darunter CQG und TradingView. Auch spezialisierte Plattformanbindungen werden angeboten.

Das Handelsangebot umfasst unter anderem:

  • Aktienindex-Futures auf Dow Jones, Nasdaq 100, S&P 500, DAX und weitere Indizes

  • Edelmetall-Futures, insbesondere Gold und Silber

  • Energie-Futures wie WTI-Rohöl

  • Währungs-Futures und kleinere Micro-Währungskontrakte

  • Ausgewählte Zins-, Anleihen- und Agrar-Futures

Gerade für Trader, die bereits mit dem Dow Jones oder Nasdaq 100 arbeiten, kann der Übergang von Index-CFDs zu börsengehandelten Futures interessant sein.

Die Funktionsweise der Instrumente unterscheidet sich jedoch in wichtigen Punkten.

Futures-Margin: Warum Day-Margin und Overnight-Margin entscheidend sind

Beim Futures-Handel muss nicht der gesamte Kontraktwert als Guthaben hinterlegt werden. Stattdessen verlangt der Broker eine Sicherheitsleistung, die sogenannte Margin.

Dabei unterscheidet AvaFutures zwischen zwei Marginarten.

Day-Margin: Diese reduzierte Sicherheitsleistung gilt normalerweise während des laufenden Futures-Handels. Sie ermöglicht das Eröffnen von Positionen mit weniger gebundenem Kapital.

Overnight-Margin: Für das Halten einer Position über das tägliche Handelssitzungsende hinaus wird eine höhere Sicherheitsleistung verlangt.

Eine Besonderheit bei AvaFutures nach eigener Erfahrung

Die höhere Overnight-Margin gilt bei AvaFutures normalerweise nicht während der gesamten Nacht.

Nach offiziellen Angaben des Brokers beginnt die Umstellung auf die Overnight-Margin 15 Minuten vor dem täglichen Handelsschluss des jeweiligen Futures-Kontrakts.

Wer seine Position während dieses Zeitfensters halten möchte, muss über ausreichend Kontokapital für die höhere Sicherheitsleistung verfügen.

Nach der Wiedereröffnung des Marktes gelten grundsätzlich wieder die reduzierten Day-Margin-Anforderungen.

Bei vielen US-Index-Futures erfolgt diese Wiedereröffnung ungefähr um Mitternacht deutscher Zeit. Abweichungen durch Zeitumstellungen, Feiertage und besondere Börsenhandelszeiten sind möglich.

Damit können Trader auch während der nächtlichen Futures-Handelsstunden zu den regulären Day-Margin-Bedingungen handeln, sofern der jeweilige Markt geöffnet ist.

Achtung: Reicht die verfügbare Margin vor dem Handelsschluss nicht aus, kann AvaFutures offene Positionen automatisch liquidieren. Dabei können zusätzliche Gebühren entstehen.

Auch die Day-Margin kann beispielsweise vor wichtigen Wirtschaftsdaten erhöht werden. Maßgeblich sind immer die aktuellen Anforderungen in der Handelsplattform.

Welche Kosten entstehen beim Futures-Handel?

Beim Vergleich von Futures-Brokern sollten nicht nur die ausgewiesenen Kommissionen berücksichtigt werden.

Bei AvaFutures werden für US-Futures beispielsweise folgende Broker-Kommissionen genannt:

Kontrakttyp Broker-Kommission
Micro-Futures 0,75 USD je Kontrakt und Seite
Standard- und E-mini-Futures 1,75 USD je Kontrakt und Seite
One-Ounce-Gold-Future 0,45 USD je Kontrakt und Seite

Bei einem Micro-Future entstehen damit regulär 1,50 US-Dollar Broker-Kommission für das Öffnen und Schließen eines einzelnen Kontrakts.

Hinzu kommen gegebenenfalls Börsengebühren, regulatorische Gebühren sowie weitere plattformabhängige Kosten.

Für MT5 nennt AvaFutures derzeit keine zusätzliche monatliche Plattformgebühr. Andere Plattformanbindungen können kostenpflichtig sein.

Die konkreten Gesamtkosten sollten vor dem ersten Trade anhand der aktuellen Gebührenübersicht geprüft werden.

Gold-Futures: Mehrere Kontraktgrößen und Laufzeiten

Auch im Goldhandel gibt es unterschiedliche Futures-Kontrakte.

Bei AvaFutures sind beispielsweise der klassische Gold-Future über 100 Feinunzen, der E-mini Gold über 50 Feinunzen und der Micro Gold über 10 Feinunzen aufgeführt.

Daneben wird ein kleinerer One-Ounce-Gold-Kontrakt mit einer Feinunze angeboten.

Damit unterscheiden sich die Kontrakte deutlich hinsichtlich des Dollarwertes einer Goldpreisbewegung.

Futures besitzen außerdem feste Laufzeiten. Je nach Markt stehen mehrere Verfallmonate gleichzeitig zur Verfügung.

Ein Trader kann deshalb beispielsweise unterschiedliche Gold-Futures mit verschiedenen Laufzeiten handeln. Dabei ist zu beachten, dass sich die Preise verschiedener Laufzeiten aufgrund von Zinsen, Lagerkosten, Markterwartungen und Liquidität unterscheiden können.

Anders als bei vielen fortlaufend quotierten CFDs müssen sich Futures-Trader daher mit dem Kontraktwechsel, dem sogenannten Rollover, beschäftigen.

Bei AvaFutures werden auslaufende Positionen gemäß den veröffentlichten Handelsbedingungen bereits vor dem eigentlichen Verfall geschlossen. Eine rechtzeitige Überprüfung des jeweiligen Kontrakttermins ist deshalb wichtig.

MetaTrader 5 bei AvaFutures: Kein klassischer Hedging-Modus

Eine weitere Besonderheit betrifft die Positionsverwaltung.

Bei AvaFutures verwendet MetaTrader 5 für Futures den sogenannten Netting-Modus.

Das bedeutet: Für denselben Futures-Kontrakt wird im Konto nur eine zusammengefasste Nettoposition geführt.

Wer beispielsweise zwei Micro-Gold-Kontrakte kauft und anschließend einen weiteren Kontrakt verkauft, hält danach eine Nettoposition von einem Kontrakt Long.

Es ist dagegen nicht möglich, denselben Kontrakt gleichzeitig als getrennte Long- und Short-Position zu führen, wie es manche Trader von CFD-Konten im Hedging-Modus kennen.

Unterschiedliche Futures-Kontrakte können grundsätzlich eigenständige Positionen darstellen. Dazu gehören beispielsweise verschiedene Gold-Kontraktgrößen oder unterschiedliche Verfallmonate.

Solche Kombinationen sind allerdings kein identischer Ersatz für den Hedging-Modus. Kontraktwerte, Preisentwicklung, Liquidität und Marginanforderungen können voneinander abweichen.

Trader sollten diese Unterschiede berücksichtigen, bevor sie gegenläufige Positionen in verschiedenen Kontrakten eröffnen.

Forex-Futures oder Forex-CFDs: Was ist praktischer?

Auch Währungen können als börsengehandelte Futures gehandelt werden. AvaFutures bietet beispielsweise Euro-, Pfund- und weitere Währungskontrakte an.

Für den kurzfristigen Devisenhandel können klassische Forex-CFDs dennoch eine sinnvolle Alternative darstellen.

Ein Vorteil vieler Forex-CFD-Konten ist die flexible Skalierung der Positionsgröße, beispielsweise über Micro-Lots ab 0,01 Lot. Außerdem können häufig zahlreiche Währungspaare gehandelt werden.

Bei Währungs-Futures hängen Handelbarkeit, Spread und Kursbewegungen stärker von der Liquidität des jeweiligen Kontrakts und der Handelszeit ab.

Insbesondere bei weniger liquiden Futures können größere Kurssprünge zwischen einzelnen Preisstellungen auftreten.

Daraus lässt sich aber nicht generell ableiten, dass Forex-CFDs immer günstiger oder besser ausführbar sind. Beide Handelsformen haben unterschiedliche Marktstrukturen, Kosten und Risiken.

Wer vor allem Aktienindizes oder Rohstoffe handelt, kann Futures besonders interessant finden. Für flexiblen Währungshandel können dagegen Forex-CFDs praktische Vorteile bieten.

Mehr zu diesem Thema: Forex-CFD-Handel – Grundlagen, Lotgrößen und Risiken.

Kontoeröffnung und Auszahlungen bei AvaFutures

Die Kontoeröffnung bei AvaFutures erfolgt online.

Neben den persönlichen Angaben und den erforderlichen regulatorischen Informationen müssen sich Kunden identifizieren. Hierzu können amtliche Ausweisdokumente und gegebenenfalls weitere Nachweise verlangt werden.

Erfahrungen aus der Praxis: Bei der eigenen Kontoeröffnung verlief die Verifizierung unkompliziert. Es genügte das Hochladen eines Ausweisdokuments; ein gesondertes Video-Ident-Verfahren war nicht erforderlich.

Dies ist allerdings keine Garantie dafür, dass bei jedem Kunden dieselben Unterlagen ausreichen.

Auch Ein- und Auszahlungen können vergleichsweise zügig ablaufen. In der bisherigen eigenen Nutzung wurden Auszahlungen teilweise noch am selben Handelstag bearbeitet und über den ursprünglichen Zahlungsweg zurückgeführt.

AvaFutures gibt allgemein an, dass Auszahlungsanträge normalerweise innerhalb eines Werktages bearbeitet werden. Bis zur tatsächlichen Gutschrift können abhängig von Bank oder Zahlungsmethode weitere Tage vergehen.

Für Trader, die regelmäßig Guthaben zwischen verschiedenen Konten bewegen, kann eine effiziente Zahlungsabwicklung ein praktischer Vorteil sein.

Weitere Handelskonten: CFDs und AvaOptions

AvaFutures* gehört zur AvaTrade-Gruppe, die neben börsengehandelten Futures auch den klassischen CFD-Handel sowie den Handel mit Devisenoptionen über die Plattform AvaOptions anbietet.

Ein weiterer Vorteil für Trader, die mehrere Handelsformen nutzen möchten: Innerhalb der AvaFutures-Kontoverwaltung können grundsätzlich zusätzliche Handelskonten für unterschiedliche Plattformen eröffnet werden. Dazu zählen beispielsweise AvaTrade MT4- und MT5-Konten sowie AvaOptions.

AvaOptions bietet den Handel mit Devisenoptionen, einschließlich Call- und Put-Optionen und unterschiedlichen Optionsstrategien. Es handelt sich dabei nicht um dieselben börsengehandelten Futures-Kontrakte, die über AvaFutures gehandelt werden.

Welche zusätzlichen Kontotypen direkt aus einem bereits bestehenden AvaFutures-Kundenbereich verfügbar sind, hängt von der Kontoberechtigung und der jeweiligen technischen Freischaltung ab. Gegebenenfalls ist eine zusätzliche Prüfung oder Freigabe durch AvaTrade erforderlich.

Damit kann die AvaTrade-Gruppe für Trader interessant sein, die Futures, CFDs und Devisenoptionen über unterschiedliche Handelskonten eines Anbieters nutzen möchten.

Risiken beim Futures-Handel nicht unterschätzen

Futures ermöglichen durch ihre Hebelwirkung große Marktpositionen bei vergleichsweise geringer Margin.

Darin liegt zugleich ein erhebliches Risiko.

Schon eine kurzfristige starke Marktbewegung kann ausreichen, um große Verluste zu verursachen. Bei unzureichender Margin können Positionen zwangsweise geschlossen werden.

Für Privatkunden mit Wohnsitz in Deutschland schließt AvaFutures gemäß seinen besonderen Vertragsbedingungen eine zusätzliche Nachschusspflicht aber grundsätzlich aus. Dennoch kann das gesamte für den Futures-Handel eingesetzte Guthaben verloren gehen. Für andere Kundengruppen können abweichende Bedingungen gelten.

Deshalb sollten Futures nicht allein anhand niedriger Day-Margin-Sätze ausgewählt werden.

Entscheidend sind eine angemessene Positionsgröße, ausreichende Kapitalreserven und ein klar definiertes Risikomanagement.


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AvaFutures – echte Futures an Terminbörsen handeln

Micro-, E-mini- und Standard-Futures auf Aktienindizes, Edelmetalle, Rohstoffe und Währungen. Zugang zu regulierten Terminbörsen wie CME und Eurex.

Micro-Futures auf Dow Jones, Nasdaq 100, S&P 500 und DAX
MetaTrader 5, TradingView und CQG
Day-Margin für den Intraday-Handel; separate Overnight-Margin
Teil der AvaTrade-Gruppe mit international regulierten Gesellschaften
Deutschsprachiger Telefonsupport und weitere Kontaktmöglichkeiten
Persönliche Betreuung bei der Kontoeröffnung möglich
Beispiel Micro-Dow (MYM): Bereits 0,50 US-Dollar je Indexpunkt und Kontrakt. Eine Bewegung um 100 Punkte entspricht somit 50 US-Dollar Gewinn oder Verlust vor Handelskosten.

Interessant für Trader, die … börsengehandelte Futures bevorzugen, kleine Kontraktgrößen nutzen und Wert auf bekannte Plattformen sowie erreichbaren telefonischen deutschsprachigen Support legen.

AvaFutures: Handelsangebot & Konditionen ansehen →

Risikohinweis: Futures sind komplexe und gehebelte Finanzinstrumente mit einem hohen Verlustrisiko. Schon kleine Marktbewegungen können zu erheblichen Verlusten führen. Das gesamte für den Futures-Handel eingesetzte Guthaben kann verloren gehen. Für deutsche Privatkunden schließt AvaFutures gemäß seinen besonderen Vertragsbedingungen grundsätzlich eine Nachschusspflicht aus. Für andere Kundengruppen können abweichende Bedingungen gelten.

AvaFutures gehört zur AvaTrade-Gruppe. Die zuständige Aufsichtsbehörde und der Umfang des Anlegerschutzes hängen von der vertragsführenden Gesellschaft und Kundenklassifizierung ab. Marginanforderungen, Gebühren und Handelsbedingungen können sich ändern. Maßgeblich sind die aktuellen Anbieterangaben.

Häufige Fragen zu Futures-Brokern und AvaFutures (FAQ)

Kann man Futures auch mit kleineren Konten handeln?

Micro-Futures besitzen kleinere Kontraktwerte als klassische Futures und können deshalb eine feinere Positionssteuerung ermöglichen. Ob das vorhandene Kapital ausreichend ist, hängt jedoch von Margin, Stop-Loss-Abstand, Volatilität und Risikoreserve ab.

Wie viel ist ein Punkt beim Micro-Dow-Future wert?

Ein Micro E-mini Dow-Future (MYM) besitzt einen Punktwert von 0,50 US-Dollar. Eine Kursbewegung von 100 Indexpunkten entspricht damit 50 US-Dollar Gewinn oder Verlust pro Kontrakt vor Kosten.

Gilt die Overnight-Margin bei AvaFutures die ganze Nacht?

Normalerweise nicht. AvaFutures stellt 15 Minuten vor dem täglichen Handelsschluss auf die höhere Overnight-Margin um. Nach der Wiedereröffnung des jeweiligen Futures-Marktes gelten grundsätzlich wieder die Day-Margin-Sätze.

Kann man bei AvaFutures MetaTrader 5 verwenden?

Ja. MetaTrader 5 gehört zu den angebotenen Handelsplattformen. Darüber hinaus bietet AvaFutures unter anderem CQG und TradingView an.

Kann man bei AvaFutures gleichzeitig Long und Short handeln?

Beim exakt gleichen Futures-Kontrakt ist das im MT5-Netting-Modus nicht als zwei getrennte Positionen möglich. Gegenläufige Transaktionen verändern die bestehende Nettoposition. Unterschiedliche Futures-Kontrakte können hingegen separate Positionen bilden.

Sind Futures besser als CFDs?

Nicht grundsätzlich. Futures bieten standardisierte Börsenkontrakte und börsliche Preisbildung. CFDs können dagegen bei der Positionsgröße und Auswahl einzelner Handelsmärkte flexibler sein. Welche Handelsform geeigneter ist, hängt von der Strategie und den jeweiligen Kosten und Risiken ab.

Kann ich neben AvaFutures auch ein CFD- oder Optionskonto eröffnen?

Ja, die AvaTrade-Gruppe bietet neben AvaFutures auch CFD-Handelskonten sowie die Plattform AvaOptions für Devisenoptionen an. Über die AvaTrade-Kontoverwaltung lassen sich grundsätzlich mehrere Handelskonten auf unterschiedlichen Plattformen führen. Ob sich ein CFD- oder AvaOptions-Konto unmittelbar aus einem bestehenden AvaFutures-Kundenbereich hinzufügen lässt, hängt von der jeweiligen Kontofreischaltung ab. Der Support kann bei der Einrichtung helfen.

Kann ich mit 2.000 oder 5.000 Euro Futures handeln?

Der Handel einzelner Micro-Futures ist bei AvaFutures aufgrund der reduzierten Day-Margin grundsätzlich auch mit etwa 2.000 Euro Kontokapital möglich. Diese Kapitalausstattung bietet allerdings nur begrenzte Reserven. Ein Konto mit 5.000 Euro ermöglicht mehr Spielraum und kann unter den entsprechenden Marginbedingungen auch für kleinere, über mehrere Handelstage gehaltene Micro-Futures-Positionen ausreichen. Ausschlaggebend sind jedoch immer Positionsgröße, Marktvolatilität, persönliche Risikobegrenzung und die aktuellen Marginanforderungen.

Fazit: Für wen kann ein Futures-Broker wie AvaFutures interessant sein?

Ein spezialisierter Futures-Broker bietet Zugang zu Märkten, die sich deutlich vom klassischen OTC-CFD-Handel unterscheiden.

Besonders die kleineren Micro-Futures ermöglichen es, Börsenkontrakte auf bekannte Indizes mit überschaubareren Punktwerten zu handeln. AvaFutures verbindet dieses Angebot mit MetaTrader 5 sowie weiteren professionellen Handelsplattformen.

Interessant sind dabei insbesondere die unterschiedlichen Kontraktgrößen, die börsliche Preisbildung und die reduzierten Day-Margin-Anforderungen. Die praktische Kontoeröffnung und Zahlungsabwicklung können zusätzliche Auswahlkriterien sein.

Zu den Einschränkungen gehören die feste Futures-Kontraktstruktur, der MT5-Netting-Modus, mögliche Liquidationen vor Handelsschluss und das gegenüber vielen regulierten Privatkunden-CFD-Konten weitergehende Verlustrisiko.

Wer gezielt US-Indizes, DAX oder Rohstoffe an einer Terminbörse handeln möchte, kann AvaFutures als möglichen Anbieter in die eigene Brokerauswahl einbeziehen. Vor der Kontoeröffnung sollten jedoch die aktuellen Marginanforderungen, Gebühren, Vertragsbedingungen und Risiken sorgfältig geprüft werden.

 

 

*Werbung / Affiliate-Hinweis: Dieser Artikel kann einen Affiliate-Link zu AvaFutures enthalten. Bei einer Kontoeröffnung über diesen Link kann der Websitebetreiber eine Vergütung erhalten. Der Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt keine Anlageberatung dar.