S Broker Depot Kosten: 0,95 € Sofortorder, Standardorder und Sparpläne einfach erklärt
Der S Broker kündigt ab dem 15.06.2026 neue beziehungsweise günstigere Konditionen an. Besonders auffällig ist die geplante Sofortorder für 0,95 €. Nach den aktuell kommunizierten Konditions-Highlights wirkt dieses Modell volumenunabhängig: Eine Order über 500 €, 2.000 € oder 10.000 € würde über die Sofortorder demnach grundsätzlich mit demselben festen Orderentgelt beworben.
Das kann den S Broker für Anleger interessanter machen, die einen klassischen Online-Broker aus dem Sparkassen-Umfeld suchen, aber gleichzeitig stärker auf günstige Orderkosten achten. Neben der Sofortorder sind auch die neue Standardorder-Struktur, ETF-Sparpläne, Aktiensparpläne, Depotführung und Handelsplätze wichtige Punkte.
Wichtig ist aber: Das aktuell vorliegende Preis- und Leistungsverzeichnis kann noch die bisherige Preisstruktur zeigen. Anleger sollten die finalen Konditionen ab dem 15.06.2026 direkt beim S Broker, im aktuellen Preisverzeichnis oder beim Kundenservice prüfen.
S Broker: Was ändert sich ab dem 15.06.2026?
Nach den angekündigten Konditions-Highlights soll der Wertpapierhandel beim S Broker ab dem 15.06.2026 günstiger werden. Im Mittelpunkt stehen vor allem:
- Sofortorder für 0,95 €,
- Standardorder mit 0,95 € zzgl. 0,25 % vom Orderwert,
- ETF-Sparpläne und viele kostenlose Aktions-ETF-Sparpläne,
- Aktiensparpläne,
- Sparpläne ab 5 € Sparplanrate,
- kostenlose Depotführung beziehungsweise Depotführung ohne separates Depotführungsentgelt nach neuer Konditionskommunikation,
- breites Handelsplatzangebot,
- klassische Broker-Infrastruktur im Sparkassen-Umfeld.
Diese Punkte können den S Broker im Vergleich zur bisherigen Kostenstruktur deutlich interessanter machen. Trotzdem sollten Anleger nicht nur auf den beworbenen Einstiegspreis schauen. Entscheidend sind immer die Gesamtkosten inklusive Handelsplatzentgelt, möglicher fremder Spesen, Spread, Produktkosten und Ausführungsmodell.
Wichtig: Aktuelles Preisverzeichnis zeigt noch die alte Struktur
Das geprüfte Preis- und Leistungsverzeichnis des S Brokers ist gültig ab 01.10.2025 und zeigt noch die bisherige Kostenstruktur. Dort wird die Sofortorder mit 3,99 € bis 1.000 € Ordervolumen und ab 1.000,01 € mit 3,99 € + 0,25 % vom Orderwert angegeben.
Für die Standardorder nennt das Preisverzeichnis 4,99 € + 0,25 % vom Orderwert, mindestens 8,99 € und maximal 54,99 €. Hinzu kommen Handelsplatzentgelte und ein Abwicklungsentgelt.
Deshalb sollte die neue Kostenstruktur bis zur Veröffentlichung des finalen neuen Preisverzeichnisses vorsichtig eingeordnet werden. Die Konditionsänderung kann interessant sein, aber Anleger sollten die Details ab dem 15.06.2026 noch einmal direkt beim S Broker prüfen.
Sofortorder beim S Broker: Volumenunabhängig für 0,95 €?
Die Sofortorder ist eine spezielle Orderfunktion beim S Broker. Sie sollte nicht einfach pauschal mit jeder beliebigen Market Order gleichgesetzt werden.
Im bisherigen Preisverzeichnis steht ausdrücklich, dass die Preisangabe für die Sofortorder nur in Verbindung mit einer Orderausführung über die Sofortorder-Funktion gilt. Transaktionen über die Sofortorder-Funktion nehmen außerdem nicht am Rabattmodell auf die Ordergrundprovision teil.
Nach den neuen angekündigten Konditions-Highlights soll diese Sofortorder künftig 0,95 € kosten. Besonders interessant ist dabei: Die neue Sofortorder wirkt nach der aktuellen Kommunikation volumenunabhängig.
Das bedeutet vereinfacht:
| Ordervolumen | Beworbene Sofortorder ab 15.06.2026 |
|---|---|
| 500 € | 0,95 € |
| 1.000 € | 0,95 € |
| 2.000 € | 0,95 € |
| 5.000 € | 0,95 € |
| 10.000 € | 0,95 € |
Diese Darstellung ist eine vereinfachte Einordnung auf Basis der angekündigten Konditions-Highlights. Anleger sollten prüfen, für welche Produkte, Handelswege und Ausführungen die Sofortorder konkret gilt und ob zusätzliche Kosten, Spreads oder fremde Entgelte anfallen können.
Ist die Sofortorder dasselbe wie eine Market Order?
Nein, das sollte man nicht pauschal gleichsetzen. Eine Market Order ist eine Orderart, bei der eine Order zum nächstmöglichen verfügbaren Preis ausgeführt werden soll. Die Sofortorder ist dagegen eine spezielle Funktion beziehungsweise ein spezieller Orderweg beim S Broker.
Praktisch richtet sich die Sofortorder an Anleger, die eine Order besonders einfach und direkt über die dafür vorgesehene Funktion platzieren möchten. Wer dagegen mit klassischen Ordertypen, bestimmten Handelsplätzen, Limits oder erweiterten Orderfunktionen arbeitet, sollte prüfen, ob die Standardorder-Konditionen greifen.
Für Anleger ist deshalb wichtig: Die Sofortorder kann günstig sein, aber sie ersetzt nicht die Prüfung von Ausführungspreis, Spread, Handelsplatz und Orderart.
Standardorder beim S Broker: Fixer Anteil plus Prozentkomponente
Neben der Sofortorder gibt es die Standardorder. Sie ist vor allem relevant, wenn Anleger nicht die spezielle Sofortorder-Funktion nutzen, sondern klassische Orderwege, bestimmte Handelsplätze oder andere Orderfunktionen verwenden.
Nach den angekündigten neuen Konditions-Highlights soll die Standardorder ab dem 15.06.2026 aus zwei Teilen bestehen:
- 0,95 € fixer Anteil,
- 0,25 % vom Orderwert,
- gegebenenfalls zusätzlich Handelsplatzentgelt und weitere Kosten.
Dadurch steigt die Ordergebühr mit dem Ordervolumen. Eine kleine Order ist absolut günstiger als eine große Order, während eine große Order prozentual dennoch überschaubar bleiben kann.
Beispielrechnung: Neue Standardorder ab 15.06.2026
Die folgende Tabelle zeigt eine vereinfachte Beispielrechnung auf Basis der angekündigten neuen Standardorder-Struktur.
Annahme:
0,95 € + 0,25 % vom Orderwert
ohne zusätzliche Handelsplatzentgelte, fremde Spesen, Abwicklungsentgelte oder sonstige Kosten.
| Ordervolumen | 0,25 % vom Orderwert | fixer Anteil | Beispielhafte Orderkosten |
|---|---|---|---|
| 500 € | 1,25 € | 0,95 € | 2,20 € |
| 1.000 € | 2,50 € | 0,95 € | 3,45 € |
| 2.000 € | 5,00 € | 0,95 € | 5,95 € |
| 5.000 € | 12,50 € | 0,95 € | 13,45 € |
| 10.000 € | 25,00 € | 0,95 € | 25,95 € |
Diese Berechnung ist nur eine vereinfachte Orientierung. Je nach Handelsplatz, Produkt, Ausführung und finalem Preisverzeichnis können zusätzliche Kosten anfallen.
Vergleich: Alte Standardorder nach bisherigem Preisverzeichnis
Zum Vergleich zeigt das bisherige Preisverzeichnis folgende Standardorder-Struktur:
- 4,99 € + 0,25 % vom Orderwert,
- Mindestprovision 8,99 €,
- Maximalprovision 54,99 €,
- zusätzlich Handelsplatzentgelt,
- zusätzlich Abwicklungsentgelt,
- gegebenenfalls fremde Spesen.
Vereinfacht ohne Zusatzkosten ergäbe sich nach der alten Struktur:
| Ordervolumen | Alte Standardorder, vereinfacht ohne Zusatzkosten |
|---|---|
| 500 € | 8,99 € Mindestprovision |
| 1.000 € | 8,99 € Mindestprovision |
| 2.000 € | 9,99 € |
| 5.000 € | 17,49 € |
| 10.000 € | 29,99 € |
Der Unterschied zeigt sich besonders bei kleineren Orders. Wenn die neue Standardorder tatsächlich ohne bisherige Mindestprovision von 8,99 € greift, wäre das für kleinere Ordervolumina deutlich günstiger als bisher.
Sofortorder vs. Standardorder: Wo liegt der Unterschied?
Die neue Sofortorder wäre nach den angekündigten Informationen besonders einfach: 0,95 € pro Trade, offenbar unabhängig vom Ordervolumen. Das macht sie vor allem für Anleger interessant, die eine schnelle, einfache Orderfunktion nutzen möchten und keine komplexeren Orderanforderungen haben.
Die Standardorder wäre dagegen variabel: 0,95 € + 0,25 % vom Orderwert. Sie kann relevanter sein, wenn Anleger klassische Orderwege, bestimmte Handelsplätze, Limits oder andere Orderfunktionen nutzen.
Vereinfacht kann man sagen:
| Ordermodell | Charakter |
|---|---|
| Sofortorder | pauschaler Preis nach angekündigter neuer Struktur, spezielle Orderfunktion |
| Standardorder | fixer Anteil plus prozentuale Komponente, stärker abhängig vom Ordervolumen |
| Bisherige Standardorder | höhere fixe Komponente, Mindestprovision und Zusatzkosten nach altem Preisverzeichnis |
Wichtig: Die Sofortorder ist nicht automatisch für jede Handelssituation die beste Wahl. Wer mit Limit, bestimmten Handelsplätzen, Wertpapierarten oder größeren Orders arbeitet, sollte genau prüfen, welche Orderart und welcher Handelsweg passend sind.
Vergleich zu Neobrokern: Pauschalgebühr vs. Handelsplatzbreite
Viele Neobroker arbeiten mit einfachen, pauschalen und volumenunabhängigen Ordermodellen. Das kann besonders für kleinere und mittlere Orders attraktiv sein. Wenn die neue S-Broker-Sofortorder tatsächlich wie angekündigt mit 0,95 € pro Trade greift, würde sie in dieser Hinsicht näher an solche Pauschalmodelle heranrücken.
Der Unterschied liegt dann weniger nur im Orderpreis, sondern stärker in der Frage, welche Handelsplätze, Orderfunktionen, Wertpapierarten, Servicekanäle und Zusatzangebote ein Anleger benötigt.
Manche Neobroker sind sehr günstig und einfach, bieten aber je nach Anbieter weniger Handelsplätze oder weniger klassische Broker-Infrastruktur. Der S Broker kann dagegen mit Sparkassen-Umfeld, mehreren Handelsplätzen, Sparplanangebot, Servicekontakt und zusätzlichem CFD-Handel punkten.
Für Anleger ist deshalb nicht nur die Frage wichtig: „Was kostet eine einzelne Order?“
Sondern auch: „Welche Handelsplätze, Produkte, Orderarten, Serviceleistungen und Zusatzfunktionen brauche ich wirklich?“
Sparpläne beim S Broker: ETF-Sparpläne, Aktiensparpläne und Kosten
Sparpläne sind für viele langfristige Anleger wichtiger als einzelne Orders. Beim S Broker können Anleger Wertpapiersparpläne einrichten, ändern und löschen, ohne dass dafür ein separates Entgelt anfällt.
Im aktuell vorliegenden Preisverzeichnis wird für die Ausführung von Wertpapiersparplänen auf Aktien, ETFs und Zertifikate regulär ein Entgelt von 1,25 % vom Kurswert genannt.
Besonders interessant sind die kostenlosen ETF-Sparpläne im Rahmen von Aktionen beziehungsweise Partnerangeboten. Nach aktuellen Marktinformationen sind beim S Broker über 1.000 ETF-Sparpläne ohne Ausführungsentgelt verfügbar. Das kann für langfristige ETF-Anleger relevant sein, wenn der gewünschte ETF in der kostenlosen Auswahl enthalten ist.
Bei Aktiensparplänen sollte genauer auf die Kosten geachtet werden. Nach dem aktuell vorliegenden Preisverzeichnis fallen für Wertpapiersparpläne auf Aktien regulär 1,25 % vom Kurswert an. Wer regelmäßig Einzelaktien besparen möchte, sollte diese prozentuale Gebühr mit den Konditionen anderer Broker vergleichen und prüfen, ob die gewünschte Aktie überhaupt sparplanfähig ist.
Auch bei Zertifikate-Sparplänen sollte man nicht pauschal von kostenloser Ausführung ausgehen. Das Preisverzeichnis nennt für Wertpapiersparpläne auf Zertifikate ebenfalls regulär 1,25 % vom Kurswert. Wenn es einzelne Aktions- oder Partnerangebote gibt, sollten Anleger die konkreten Bedingungen vor Einrichtung des Sparplans prüfen.
Wichtig ist: Ein kostenloser ETF-Sparplan bedeutet nicht automatisch, dass keine Kosten im Produkt entstehen. Bei ETFs können weiterhin laufende Fondskosten, Spreads oder marktbedingte Abweichungen eine Rolle spielen.
Sparplanrate ab 5 €: Für wen ist das interessant?
Nach den aktuellen Konditionsinformationen sind Sparpläne bereits ab 5 € Sparplanrate möglich. Das kann für Anleger interessant sein, die mit kleinen Beträgen starten oder mehrere Sparpläne parallel einrichten möchten.
Gerade bei langfristigem Vermögensaufbau kann eine niedrige Mindestsparrate praktisch sein. Anleger können damit zum Beispiel verschiedene ETFs besparen oder einen Sparplan zunächst mit kleiner Rate testen.
Trotzdem sollte die Kostenstruktur zur Sparrate passen. Wenn ein Sparplan nicht kostenlos ist und regulär 1,25 % vom Kurswert kostet, fällt die Gebühr prozentual an. Bei kostenlosen ETF-Sparplänen im Aktionssortiment kann dieser Kostenpunkt dagegen entfallen.
Depotführung beim S Broker
Nach dem aktuell vorliegenden Preis- und Leistungsverzeichnis beträgt das Depotführungsentgelt beim S Broker 0,00 €, wenn mindestens eine Wertpapiertransaktion im Quartal erfolgt. Dazu zählen laut Preisverzeichnis auch Sparpläne.
Ebenfalls kostenfrei ist die Depotführung, wenn am Quartalsende ein Vermögensbestand von mindestens 10.000 € beim S Broker vorhanden ist und der Depotbestand größer als 0 € ist.
Wichtig ist: Dieser Vermögensbestand bezieht sich nicht nur auf Wertpapiere im Depot. Laut Preisverzeichnis setzt er sich aus Depotwert, Verrechnungskonto, KontoPlus, Währungskonten und CFD-Handelskonto zusammen. Damit können auch Barmittel auf dem Verrechnungskonto beziehungsweise auf Konten beim S Broker zur Schwelle beitragen. Voraussetzung ist zusätzlich, dass am Quartalsende ein Depotbestand größer 0 € vorhanden ist.
Für Anleger mit einem etwas größeren Vermögensbestand beim S Broker kann das Depot damit auch ohne regelmäßige Transaktion kostenfrei bleiben. Wer dagegen weder eine Wertpapiertransaktion im Quartal durchführt noch die Vermögensschwelle erreicht, sollte das Depotführungsentgelt beachten.
Nach dem bisherigen Preisverzeichnis wird andernfalls ein Depotentgelt von 11,97 € pro Quartal berechnet. Im darauffolgenden Quartal wird ein Orderguthaben in gleicher Höhe eingestellt.
Nach den neuen Konditions-Highlights bewirbt der S Broker eine kostenlose Depotführung. Auch hier sollten Anleger ab dem 15.06.2026 prüfen, wie dies im finalen Preis- und Leistungsverzeichnis genau geregelt ist.
Handelsplätze: Ein möglicher Vorteil gegenüber einfachen Neobroker-Modellen
Ein wichtiger Punkt beim S Broker ist die breite Handelsplatzabdeckung. Gerade im Vergleich zu manchen Neobrokern kann das relevant sein.
Unterschiedliche Handelsplätze können sich bei Spread, Liquidität, Handelszeit, verfügbaren Produkten und Ausführungspreis unterscheiden. Wer nur einen sehr liquiden Standard-ETF bespart, braucht möglicherweise weniger Handelsplatzvielfalt. Wer dagegen auch Auslandsaktien, Anleihen, Zertifikate oder weniger liquide Wertpapiere handeln möchte, kann von einer größeren Auswahl profitieren.
Ein sehr günstiger Broker ist nicht automatisch die beste Wahl, wenn der gewünschte Handelsplatz, die passende Orderart oder ausreichende Liquidität fehlt.
Service, Sparkassen-Umfeld und Erreichbarkeit
S Broker gehört zur Sparkassen-Finanzgruppe. Das kann für Anleger ein Vertrauenssignal sein, die bewusst einen etablierten Anbieter aus dem deutschen Bankenumfeld suchen.
Im Preisverzeichnis wird außerdem auf die Zugehörigkeit zum Sicherungssystem der Deutschen Sparkassen-Finanzgruppe hingewiesen. Zusätzlich werden Kunden-Hotline und Service-E-Mail genannt.
Für Anleger, denen Erreichbarkeit und klassische Servicemöglichkeiten wichtig sind, kann das ein Unterschied zu reinen App-Brokern sein. Das bedeutet nicht automatisch, dass S Broker für jeden Anleger besser ist. Wer möglichst einfache App-Bedienung und extrem niedrige Pauschalgebühren sucht, kann bei manchen Neobrokern ebenfalls passende Modelle finden.
Wer dagegen Handelsplatzbreite, Sparkassen-Umfeld und ein breiteres Wertpapierangebot sucht, kann S Broker genauer prüfen.
CFD-Handel beim S Broker
S Broker bietet auch CFD-Handel an. CFDs sind Differenzkontrakte und zählen zu den gehebelten Derivaten. Sie ermöglichen es, auf steigende oder fallende Kurse verschiedener Basiswerte zu spekulieren.
CFDs sind jedoch hochriskant und eignen sich nicht für jeden Anleger. Durch den Hebel können Gewinne und Verluste stark verstärkt werden. Bereits kleine Kursbewegungen können große Auswirkungen auf das eingesetzte Kapital haben.
Für langfristige Anleger stehen beim S Broker eher klassische Wertpapierdepots, ETF-Sparpläne, Aktien-Sparpläne und Wertpapierhandel im Vordergrund. CFD-Handel ist eher ein Zusatzangebot für erfahrene und risikobewusste Trader.
Für wen könnten die neuen S-Broker-Konditionen interessant sein?
Die neuen Konditionen könnten besonders interessant sein für Anleger, die:
- einen etablierten Online-Broker aus dem Sparkassen-Umfeld suchen,
- viele Handelsplätze nutzen möchten,
- ETF-Sparpläne einrichten wollen,
- über 1.000 kostenlose ETF-Sparplanmöglichkeiten prüfen möchten,
- Aktiensparpläne nutzen und die Kosten bewusst vergleichen möchten,
- mit kleinen Sparraten ab 5 € beginnen möchten,
- gelegentlich Wertpapiere kaufen oder verkaufen,
- nicht nur eine reine Neobroker-App nutzen möchten,
- Wert auf Service und Erreichbarkeit legen,
- neben Aktien und ETFs auch Zertifikate, Anleihen oder andere Wertpapiere handeln möchten.
Weniger passend kann der S Broker sein, wenn jemand ausschließlich den niedrigsten pauschalen Orderpreis sucht und nur sehr einfache Standardprodukte über einen einzigen Handelsplatz handeln möchte. In diesem Fall können manche Neobroker günstiger oder einfacher wirken.
Worauf Anleger vor einer Depoteröffnung achten sollten
Vor einer Depoteröffnung sollten Anleger die neuen Konditionen sorgfältig prüfen. Besonders wichtig sind:
- Gültigkeit der neuen Preise ab 15.06.2026,
- Unterschied zwischen Sofortorder und Standardorder,
- konkrete Bedingungen der Sofortorder,
- mögliche Handelsplatzentgelte,
- fremde Spesen,
- Spreads,
- Produktkosten,
- ETF-Sparplanbedingungen,
- Kosten von Aktiensparplänen,
- Kosten von Zertifikate-Sparplänen,
- Depotführungsentgelt,
- Vermögensschwelle für kostenlose Depotführung,
- Handelsplätze,
- Service und Erreichbarkeit,
- Orderarten,
- persönliche Handelsgewohnheiten.
Eine günstige Ordergebühr ist wichtig, aber sie ist nicht der einzige Kostenfaktor. Gerade bei größeren Orders, weniger liquiden Wertpapieren oder speziellen Produkten können Spread, Handelsplatz und Ausführung ebenfalls relevant sein.
S Broker Konditionen prüfen
Wer ein Depot eröffnen möchte, sollte die neuen S-Broker-Konditionen ab dem 15.06.2026 direkt auf der S-Broker-Seite, im aktuellen Preis- und Leistungsverzeichnis oder beim Kundenservice prüfen.
➡️ S Broker Konditionen prüfen / Depot eröffnen*
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Fazit
Die neuen S-Broker-Konditionen ab dem 15.06.2026 können den Anbieter für bestimmte Anleger interessanter machen. Besonders die angekündigte Sofortorder für 0,95 €, die neue Standardorder-Struktur mit 0,95 € plus 0,25 % vom Orderwert sowie ETF-Sparpläne sind relevante Punkte.
Die Sofortorder wirkt nach aktueller Kommunikation volumenunabhängig und rückt damit näher an einfache Pauschalmodelle einiger Neobroker heran. Gleichzeitig bietet S Broker als klassischer Online-Broker ein breiteres Umfeld mit Sparkassen-Bezug, mehreren Handelsplätzen, Servicekontakt und zusätzlichen Handelsmöglichkeiten.
Bei Sparplänen sollte genau unterschieden werden: Es gibt über 1.000 ETF-Sparpläne ohne Ausführungsentgelt im Rahmen von Aktionen beziehungsweise Partnerangeboten. Für reguläre Wertpapiersparpläne auf Aktien, ETFs und Zertifikate nennt das aktuell vorliegende Preisverzeichnis dagegen 1,25 % vom Kurswert.
Trotzdem sollten Anleger genau prüfen, welche Konditionen im finalen Preisverzeichnis gelten. Besonders wichtig sind Zusatzkosten, Handelsplatzentgelte, fremde Spesen, Spreads, Sparplanbedingungen und die genaue Abgrenzung zwischen Sofortorder und Standardorder.
S Broker kann vor allem für Anleger interessant sein, die günstige neue Konditionen mit breitem Handelsplatzangebot, Sparkassen-Umfeld, Sparplänen, Service und klassischer Broker-Infrastruktur verbinden möchten.