Veröffentlicht: 08. Februar 2026 · Zuletzt aktualisiert: 12. August 2026 Autor: S. Fiedler 
Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt keine Anlageberatung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar.

Knock‑Out Optionsschein – gibt es dieses Finanzprodukt überhaupt?

⚠️ Anmerkung: Nach unserem Verständnis haben Klassische Call- und Put-Optionsscheine keine Knock-Out-Barriere. Allerdings werden Turbo- und Knock-Out-Produkte von einigen Emittenten und Finanzportalen unter Bezeichnungen wie „Knock-Out-Optionsschein“ oder „Turbo-Optionsschein“ vertrieben.⚠️

Der Begriff „Knock‑Out Optionsschein“ taucht regelmäßig in Suchmaschinen, Foren und bei Privatanlegern auf. Viele Trader gehen davon aus, dass es sich dabei um eine spezielle Form von Optionsscheinen mit Knock‑Out‑Schwelle handelt.

Die Bezeichnung wirkt zunächst widersprüchlich, wird am Markt jedoch tatsächlich verwendet. Sie darf allerdings nicht dazu verleiten, einen Knock-Out-Optionsschein hinsichtlich Preisbildung und Risiko mit einem klassischen Call- oder Put-Optionsschein gleichzusetzen.

Die Bezeichnung ‚Knock-Out-Optionsschein‘ existiert tatsächlich im Markt. Gemeint ist damit allerdings in der Regel kein klassischer Optionsschein, sondern ein Turbo- beziehungsweise Knock-Out-Produkt. Dieser Artikel klärt die Begriffsverwirrung auf und erklärt die grundlegenden Unterschiede zwischen Knock‑Out‑Zertifikaten und klassischen Optionsscheinen.

Kürzlich ist uns bei unseren Recherchen auch aufgefallen, dass große Portale in Ihren Derivate Findern den Begriff Knock‑Out Optionsschein aktiv verwenden. Von der reinen Mechanik her sehen diese Produkte jedoch, wie oben bereits angemerkt, entsprechen diese Produkte von ihrer Mechanik her den bekannten Turbo- beziehungsweise Knock-Out-Produkten, da Sie eine feste Knock-Out Schwelle besitzen und sich zwar gehebelt, ansonsten aber weitgehend linear an Bewegungen des Basiswerts partizipieren. 

Ein Update dazu finden Sie in den unteren Abschnitten. 

Warum der Begriff „Knock‑Out Optionsschein“ gewöhnungsbedürftig ist

Optionsscheine und Turbo-/Knock-Out-Produkte unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Preis- und Risikomechanik erheblich. Ein klassischer Call- oder Put-Optionsschein besitzt grundsätzlich keine Knock-Out-Barriere, sondern eine feste Laufzeit beziehungsweise einen Verfallstermin. Bei Turbo-Produkten steht dagegen die Knock-Out-Barriere im Mittelpunkt. Anders als bei klassischen Optionsscheinen steht bei Turbo-Produkten nicht der klassische Zeitwertverfall aufgrund von Restlaufzeit und impliziter Volatilität im Vordergrund. Dennoch können Finanzierungskosten, Produktkonstruktion und bei befristeten Produkten auch die verbleibende Laufzeit die Preisbildung beeinflussen. Bei Open-End-Produkten können Finanzierungskosten beispielsweise über Anpassungen des Basispreises beziehungsweise Finanzierungslevels und je nach Konstruktion auch der Knock-Out-Barriere berücksichtigt werden.

Die Vermischung der Begriffe entsteht vor allem dadurch, dass beide Produktarten:

  • einen Hebel besitzen

  • auf teilweise denselben Basiswerten handeln

  • häufig von denselben Emittenten angeboten werden

Trotz dieser Gemeinsamkeiten unterscheiden sich Funktionsweise, Preisbildung und Risiko erheblich.

Was sind Knock‑Out‑Zertifikate und wie funktionieren sie?

 

Knock‑Out‑Zertifikate sind derivative Hebelprodukte, deren Wert sich nahezu linear mit dem Kurs des zugrunde liegenden Basiswerts bewegt. Charakteristisch ist eine Knock‑Out‑Barriere.  

Wird die Knock-Out-Barriere erreicht, wird das Produkt vorzeitig fällig. Je nach Konstruktion kann dies zu einem wirtschaftlichen Totalverlust oder zur Auszahlung eines gegebenenfalls sehr geringen Restwerts führen

Zentrale Merkmale von Knock‑Out‑Zertifikaten

➡️ Knock-Out-Barriere, die je nach Produktvariante konstant bleiben oder angepasst werden kann

➡️weitgehend lineare Partizipation am Basiswert

➡️ kein klassischer Options-Zeitwert wie bei gewöhnlichen Call-/Put-Optionsscheinen

➡️ Finanzierungs- und gegebenenfalls weitere Produktkosten
hohes Risiko eines sehr großen bis vollständigen Verlusts

Der Hebel ergibt sich aus der Nähe des aktuellen Kurses zur Knock‑Out‑Barriere. Je näher diese liegt, desto höher ist der Hebel – und desto größer das Risiko.

Darstellung des Gewinn-/Verlustprofils eines Knock-Out-Zertifikats (Long). Die Grafik zeigt den Wertanstieg bei steigendem Basiswert sowie den sofortigen Totalverlust bei Erreichen der Knock-Out-Barriere.
Die dargestellten grafischen Verläufe sind idealisiert und dienen der didaktischen Erklärung der Funktionsweise.

⚠️Die Grafik dient ausschließlich der Veranschaulichung und stellt keine Anlageberatung dar.⚠️

Zeitliche Laufzeit von Knock‑Out‑Zertifikaten

Hier ist eine wichtige Präzisierung angebracht:

Viele Knock‑Out‑Zertifikate werden als „Open End“ oder zeitlich unbefristet beworben. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie kein Laufzeitrisiko besitzen.

  • Open‑End‑Knock‑Outs haben keinen festen Verfallstermin,

  • sie besitzen aber immer eine Knock‑Out‑Barriere,

  • diese Barriere kann sich bei manchen Produkten dynamisch verändern (z. B. durch Finanzierungskosten).

Daneben existieren auch zeitlich befristete Knock‑Out‑Zertifikate, die zu einem festen Termin enden, sofern sie nicht vorher ausgeknockt werden.

 

Wie funktionieren klassische Optionsscheine?

Optionsscheine sind echte Optionsderivate, deren Preisbildung auf mathematischen Modellen basiert – typischerweise der Black‑Scholes‑Formel. Im Gegensatz zu Knock‑Out‑Zertifikaten besitzen Optionsscheine:

  • keine Knock‑Out‑Schwelle

  • einen festen Verfallstermin

  • einen Zeitwert

  • eine Abhängigkeit von der impliziten Volatilität

Der Wert eines Optionsscheins wird unter anderem durch sogenannte „Griechen“ beeinflusst, etwa Delta, Theta oder Vega. Diese Faktoren führen dazu, dass sich Optionsscheine nicht linear zum Basiswert bewegen. Die sogenannten "Griechen" beschreiben die Sensitivitäten der Optionsscheinpreise, die sich aus der Black‑Scholes‑Preisbildung ergeben, welche auch Grundlage für Preisbildung von Optionen ist. 


Schematische Darstellung des Gewinn‑/Verlustprofils eines Call‑Optionsscheins. Der Verlust ist auf die gezahlte Optionsprämie begrenzt. Die Grafik dient ausschließlich der Veranschaulichung und stellt keine Anlageberatung dar.

  • Beim Kauf eines Optionsscheins (Call oder Put) ist der maximale Verlust auf den eingesetzten Kaufpreis begrenzt. Gleiches gilt grundsätzlich auch für den Käufer einer börsengehandelten Option; zusätzliche beziehungsweise theoretisch unbegrenzte Risiken können insbesondere beim Schreiben (Verkauf) bestimmter Optionen entstehen.

  • Der Strike-Preis definiert das Ausübungsrecht, nicht den Gewinnpunkt. Der Break-even liegt beim Call oberhalb, beim Put unterhalb des Strikes – jeweils um die gezahlte Prämie versetzt.

Merke: 

  • Ein Call-Optionsschein ist bereits oberhalb des Strike‑Preises im Geld. Gewinn entsteht jedoch erst, wenn der Kurs zusätzlich die gezahlte Optionsprämie übersteigt – also oberhalb des Break‑even‑Punkts liegt, sollte man den Schein bis zum Verfallstag halten. Ein Put-Optionsschein ist unterhalb des Strikes im Geld.

  • Der Break‑even‑Punkt ist nur für den Verfall voll relevant. Während der Laufzeit kann ein Optionsschein bereits im Gewinn sein, da sein Preis zusätzlich vom Zeitwert und der Volatilität beeinflusst wird.

Die dargestellten grafischen Verläufe sind idealisiert und dienen der didaktischen Erklärung der Funktionsweise.

⚠️Die Grafik dient ausschließlich der Veranschaulichung und stellt keine Anlageberatung dar.⚠️

Schematische Darstellung des Gewinn‑/Verlustprofils eines Put‑Optionsscheins. Der Verlust ist auf die gezahlte Optionsprämie begrenzt. Die Grafik dient ausschließlich der Veranschaulichung und stellt keine Anlageberatung dar.

Die dargestellten grafischen Verläufe sind idealisiert und dienen der didaktischen Erklärung der Funktionsweise.

⚠️Die Grafik dient ausschließlich der Veranschaulichung und stellt keine Anlageberatung dar.⚠️

Der entscheidende Unterschied: Knock‑Out vs. Verfall

Ein zentraler Unterschied zwischen beiden Produktarten liegt im Risikomechanismus:

Knock‑Out‑Zertifikate

  • Sofortiger Totalverlust bei Erreichen der Barriere

  • Kein „Aussitzen“ von Kursbewegungen möglich

  • Besonders anfällig für kurzfristige Volatilität

Klassische Optionsscheine

  • Kein sofortiger Knock‑Out

  • Wertverlust erfolgt schrittweise über Zeit (Zeitwertverfall)

  • Auch starke Gegenbewegungen führen nicht automatisch zum Totalverlust

Ein klassischer Call- oder Put-Optionsschein ohne Barriere kann wertlos verfallen, wird aber nicht durch das Erreichen einer Knock-Out-Schwelle vorzeitig beendet.

Inline-Optionsscheine

Inline-Optionsscheine besitzen keine Knock-Out-Schwelle im klassischen Sinne, wie sie bei Knock-Out-Zertifikaten üblich ist. Stattdessen definieren sie einen Kurskorridor, innerhalb dessen sich der Basiswert während der gesamten Laufzeit bewegen muss. Wird eine der Barrieren berührt oder überschritten, verfällt das Produkt sofort wertlos. Die Auszahlung erfolgt nur, wenn der Kurs bis zum Laufzeitende vollständig innerhalb des definierten Bereichs bleibt.

Warum werden Knock‑Out‑Zertifikate oft als Optionsscheine bezeichnet?

Viele Privatanleger verwenden den Begriff „Optionsschein“ als Sammelbezeichnung für alle Hebelprodukte.

Hinzu kommt, dass:

  • Broker und Emittenten beide Produktarten nebeneinander anbieten

  • beide Produkte ähnlich gehandelt werden

  • beide für kurzfristiges Trading genutzt werden

Die Bezeichnung allein erlaubt daher keine zuverlässige Einordnung der Produktmechanik. Entscheidend sind die konkreten Produktbedingungen wie Basispreis, Knock-Out-Barriere, Laufzeit, Finanzierungskomponente und mögliche Restwertregelungen.

Update zu Knock-Out-Optionsscheinen: BaFin-Regeln seit Juni 2026

Bei einer erneuten Recherche zeigt sich, dass die Bezeichnung „Knock-Out-Optionsschein“ tatsächlich von Banken, Emittenten und Finanzportalen verwendet wird. Dabei handelt es sich jedoch nicht um einen klassischen Optionsschein, der lediglich zusätzlich mit einer Knock-Out-Schwelle ausgestattet wurde.

Auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ordnet Produkte, die unter Bezeichnungen wie Knock-Out-Optionsschein, Turbo-Optionsschein, Mini-Future oder Turbo-Knock-Out angeboten werden, der übergeordneten Produktgruppe der Turbo-Zertifikate beziehungsweise Knock-Out-Produkte zu.

Damit erklärt sich auch die zunächst ungewöhnlich wirkende Bezeichnung in verschiedenen Derivate-Findern: Ein dort als „Knock-Out-Optionsschein“ bezeichnetes Produkt kann von seiner Funktionsweise her einem klassischen Turbo- oder Knock-Out-Zertifikat entsprechen. Typische Merkmale sind eine definierte Knock-Out-Barriere, eine weitgehend lineare Partizipation an den Bewegungen des Basiswerts sowie ein sehr hohes Verlustrisiko bei Erreichen der Barriere.

Der Begriff „Turbo-Zertifikat“ ist dabei weder verboten noch durch die Bezeichnung „Knock-Out-Optionsschein“ ersetzt worden. Die BaFin verwendet „Turbo-Zertifikate“ selbst weiterhin als Oberbegriff für die von ihrer Produktintervention erfassten Hebelprodukte. Unterschiedliche Bezeichnungen der Anbieter können daher dasselbe oder ein sehr ähnliches wirtschaftliches Produkt beschreiben.

Neue BaFin-Vorgaben seit dem 16. Juni 2026

Aufgrund erheblicher Verluste bei Privatanlegern hat die BaFin den Vertrieb von Turbo-Zertifikaten an in Deutschland ansässige Kleinanleger seit dem 16. Juni 2026 stärker reguliert.

Grundlage war eine umfangreiche Marktuntersuchung für die Jahre 2019 bis 2023. Nach Angaben der BaFin erlitten dabei 74,2 Prozent der untersuchten Kleinanleger Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Der durchschnittliche Verlust der betroffenen Anleger betrug 6.358 Euro. Insgesamt summierten sich die Verluste im Untersuchungszeitraum auf mehr als 3,4 Milliarden Euro.

Seit Inkrafttreten der Produktintervention gelten deshalb unter anderem folgende Vorgaben:

  • Vor dem Kauf muss eine standardisierte Risikowarnung angezeigt werden.
  • Anleger müssen vor dem Handel grundlegendes Wissen über die Funktionsweise von Turbo-Zertifikaten nachweisen.
  • Diese Wissensabfrage muss mindestens alle sechs Monate wiederholt werden.
  • Monetäre und nicht monetäre Kaufanreize, beispielsweise bestimmte Ordervergünstigungen oder Neukundenboni im Zusammenhang mit dem Erwerb dieser Produkte, sind eingeschränkt beziehungsweise nicht zulässig.

Die neuen Vorgaben ändern jedoch nicht die grundlegende Konstruktion der Produkte und auch nicht deren Bezeichnung als Turbo-Zertifikate. Sie sollen vor allem sicherstellen, dass Privatanleger die Funktionsweise der Knock-Out-Barriere und das damit verbundene hohe Totalverlustrisiko besser verstehen.

Was bedeutet das für die Bezeichnung „Knock-Out-Optionsschein“?

Aus heutiger Sicht ist deshalb eine differenziertere Einordnung sinnvoll:

„Knock-Out-Optionsschein“ ist eine tatsächlich verwendete Markt- und Produktbezeichnung. Wirtschaftlich und hinsichtlich seiner Preis- und Risikomechanik darf ein solches Produkt jedoch nicht mit einem klassischen Optionsschein gleichgesetzt werden.

Ein klassischer Call- oder Put-Optionsschein besitzt typischerweise keine Knock-Out-Barriere. Sein Wert hängt neben der Entwicklung des Basiswerts insbesondere von Faktoren wie Restlaufzeit, impliziter Volatilität und den durch die Optionsgriechen beschriebenen Sensitivitäten ab.

Bei Turbo- beziehungsweise Knock-Out-Produkten steht dagegen die Distanz zwischen Basiswert, Basispreis und Knock-Out-Barriere im Mittelpunkt. Wird die relevante Barriere erreicht, kann das Produkt unmittelbar verfallen beziehungsweise einen sehr großen bis vollständigen Wertverlust erleiden.

Anleger sollten daher weniger auf die jeweilige Marketingbezeichnung achten als auf die konkreten Produktbedingungen: Knock-Out-Barriere, Basispreis, Laufzeit, Finanzierungskosten, Bezugsverhältnis und mögliche Restwertregelungen zeigen wesentlich besser, um welchen Produkttyp es sich tatsächlich handelt.

Die zugrunde liegenden BaFin-Zahlen und die seit 16. Juni 2026 geltenden Anforderungen stammen aus der Marktuntersuchung und der endgültigen Produktinterventionsmaßnahme.

Fazit: Knock-Out-Optionsschein: Marktbezeichnung statt klassischer Optionsschein – aber klare Unterschiede

Zusammenfassend lässt sich festhalten:

  • Die Bezeichnung „Knock-Out-Optionsschein“ wird tatsächlich am Markt verwendet. Gemeint sind damit jedoch typischerweise Turbo-/Knock-Out-Hebelprodukte und nicht klassische Optionsscheine mit nachträglich hinzugefügter Knock-Out-Funktion.

  • Gemeint sind fast immer Knock‑Out‑Zertifikate

  • Optionsscheine und Knock‑Out‑Zertifikate unterscheiden sich grundlegend

  • Der Knock‑Out‑Mechanismus ist ein zentrales Risikomerkmal

  • Optionsscheine besitzen stattdessen immer einen festen Verfallstermin

Wer diese Unterschiede nicht kennt, unterschätzt häufig das Risiko von Knock‑Out‑Produkten erheblich. Eine saubere begriffliche Trennung ist daher nicht nur akademisch korrekt, sondern entscheidend für das Risikomanagement im Trading.


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Quellenverweise 


*Die genannten Anbieter ermöglichen den Handel mit Knock-out-Zertifikaten und Optionsscheinen. Es handelt sich um Werbelinks. Wenn Sie über diese Links ein Konto eröffnen oder handeln, erhalten wir ggf. eine Vergütung. Für Sie entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten.
Der Handel mit Zertifikaten und Optionsscheinen birgt Risiken des Totalverlustes des eingesetzten Kapitals. Etwa drei von vier Kleinanlegerinnen und Kleinanlegern (74,2 Prozent) erlitten Verluste mit Turbo-Zertifikaten.