Veröffentlicht: 05.Mai 2026 · Zuletzt aktualisiert: 25.Mai 2026 Autor: S. Fiedler 
Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt keine Anlageberatung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar.

Neobroker – günstiger Marktzugang für moderne Anleger

Neobroker haben den Wertpapierhandel für viele Privatanleger deutlich vereinfacht. Während klassische Depotbanken häufig umfangreiche Bankdienstleistungen, persönliche Serviceangebote und eine breite Infrastruktur bereitstellen, konzentrieren sich Neobroker meist auf einen besonders einfachen und kostengünstigen Zugang zu Aktien, ETFs, Sparplänen, Fonds, Zertifikaten, Optionsscheinen oder Kryptowerten.

Der Schwerpunkt liegt dabei auf einer schlanken Bedienung per App oder Weboberfläche, niedrigen Orderentgelten und einer schnellen Depotführung. Für Anleger, die regelmäßig ETFs besparen oder gelegentlich Aktien kaufen möchten, kann ein Neobroker daher eine interessante Alternative oder Ergänzung zu einer klassischen Depotbank sein.

Gleichzeitig sollten Anleger nicht nur auf „0 Euro Ordergebühr“ oder „kostenloses Depot“ achten. Auch bei Neobrokern können marktübliche Spreads, Zuwendungen, Handelsplatzmodelle, Mindermengenzuschläge, Produktkosten oder Einschränkungen bei den verfügbaren Börsenplätzen eine Rolle spielen. Die tatsächlichen Kosten hängen deshalb immer vom konkreten Anbieter, Handelsplatz, Produkt und Orderverhalten ab.

Neobroker Quick Check

Eine ausführlichere Vorstellung dieser hier erwähnten Neobroker finden Sie weiter unten im Artikel 

Joe Broker, finanzen.net ZERO oder JustTRADE – welcher Anbieter passt zu welchem Anlegertyp?

Alle drei Anbieter können für kostenbewusste Selbstentscheider interessant sein. Die Unterschiede liegen weniger darin, dass ein Anbieter pauschal „besser“ wäre, sondern eher bei Handelsplätzen, Mindestbeträgen, Sparplanlogik, Produktfokus und zusätzlichen Funktionen.

JustTRADE – für Handelsplatzvergleich, Derivate und Krypto

JustTRADE* kann besonders für Selbstentscheider interessant sein, die mehrere Börsenplätze vergleichen möchten und neben Aktien oder ETFs auch Derivate, Krypto-ETPs oder direkte Kryptowerte prüfen.

Auffällige Stärken:

  • Drei Börsenplätze für Aktien, ETFs, ETCs und ETPs: LS Exchange, Quotrix und Tradegate Exchange.
  • Sechs außerbörsliche Direkthandelspartner.
  • Quote-Request-Order: Der angezeigte Kurs kann vor der Ausführung bewusst bestätigt werden.
  • 0 Euro Orderprovision bei Aktien, ETFs, ETCs und ETPs, jedoch zuzüglich Handelsplatzspread und 1 Euro Fremdkosten.
  • Großes Derivateangebot mit mehreren Direkthandelspartnern.
  • Auch Handel über den PC Desktop möglich.
  • Kryptohandel rund um die Uhr mit Verwahrung in Deutschland.

Darauf sollten Anleger achten:

Aktien- und ETF-Orders haben 1 Euro Fremdkosten. Zertifikate haben ein Mindestordervolumen von 500 Euro. Sparpläne starten ab 25 Euro. Beim Kryptohandel sollten Orderprovision, Spreads, Verwahrstruktur, steuerliche Behandlung und hohe Kursschwankungen besonders beachtet werden.

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justTRADE

finanzen.net ZERO – für kleine Sparraten und Depotfunktionen

finanzen.net ZERO* kann besonders für Anleger interessant sein, die mit kleinen Sparraten starten, regelmäßig ETFs oder Aktien besparen und ihr Depot mit zusätzlichen Daten- und Analysefunktionen verwalten möchten.

Auffällige Stärken:

  • Sparpläne ab 1 Euro ohne Ordergebühr, zuzüglich marktüblicher Spreads.
  • Aktien, ETFs und Fonds werden über gettex gehandelt. (elektronische Handelsplattform der Börse München) Handelszeiten: Aktien und ETFs können werktags von 7:30 bis 23:00 Uhr und samstags von 14:00 bis 19:00 Uhr gehandelt werden.
  • Bruchstückhandel für ausgewählte Aktien ist möglich.
  • Viele Zusatzfunktionen wie Watchlist, Preisalarme, Depotstatistiken, Dividendenübersicht, Finanzdaten und News.
  • Auch Handel über den PC Desktop möglich.
  • Krypto und Derivate sind ebenfalls verfügbar, je nach Produkt mit eigenen Risiken und Kostenstrukturen.

Darauf sollten Anleger achten:

Bei Kleinstorders unter 500 Euro kann ein Mindermengenzuschlag von 1 Euro anfallen. Außerdem steht bei Aktien, ETFs und Fonds vor allem gettex im Mittelpunkt. Wer aktiv zwischen mehreren Börsenplätzen wählen möchte, sollte diesen Punkt mit anderen Anbietern vergleichen.

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Joe Broker – für App-Nutzer mit Xetra-Option

Joe Broker* kann besonders für Anleger interessant sein, die eine einfache Trading-App mit TARGOBANK-Marke suchen und neben günstigen gettex-Orders auch Xetra oder weitere deutsche Börsenplätze nutzen möchten.

Auffällige Stärken:

  • Marke der TARGOBANK mit Baader Bank für Wertpapierhandel sowie Konto- und Depotführung im Hintergrund.
  • Fünf deutsche Börsenplätze: gettex, Xetra, Düsseldorf, Frankfurt und Stuttgart.
  • gettex ab 1 Euro je Order für Aktien, ETFs, Fonds und Anleihen.
  • Xetra-Handel möglich zu 2,90 Euro zuzüglich 0,01 Prozent des Ordervolumens, mindestens 1,50 Euro.
  • Wissens- und Marktfunktionen innerhalb der App, darunter redaktionelle Inhalte, Investment-Stories und Echtzeit-Marktdaten.

Darauf sollten Anleger achten:

Joe Broker ist stark App-fokussiert. Allgemeine Sparpläne kosten 0,50 Euro je Ausführung; kostenlose Sparpläne gibt es für Premium-Partner ab 25 Euro. Wer eine klassische Filialberatung oder professionelle Trading-Software sucht, sollte andere Anbieter prüfen.

Hinweis: Stand der Konditionsangaben: Mai 2026. Die Angaben wurden nach bestem Wissen auf Basis öffentlich verfügbarer Anbieterinformationen zusammengestellt. Konditionen, Handelsplätze, Produktangebote, Aktionsbedingungen und Gebühren können sich jederzeit ändern. Maßgeblich sind immer das aktuelle Preis- und Leistungsverzeichnis, die Ex-ante-Kosteninformation und die Vertragsunterlagen des jeweiligen Anbieters. Diese Übersicht stellt keine Anlageberatung dar. Fehler und Änderungen vorbehalten.

*Werbung: Die genannten Anbieter können über Affiliate-Links verlinkt sein. Für Sie entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten.

Was ist ein Neobroker?

Ein Neobroker ist ein digital ausgerichteter Wertpapierdienstleister, der den Handel mit Finanzinstrumenten besonders einfach und günstig zugänglich machen möchte. Typisch sind eine App oder moderne Webplattform, eine reduzierte Kostenstruktur und ein Fokus auf Selbstentscheider.

Neobroker richten sich häufig an Anleger, die:

  • Aktien und ETFs selbst auswählen möchten,
  • Sparpläne kostengünstig ausführen wollen,
  • ein einfaches Depot ohne klassische Filialbank-Struktur suchen, wobei diese bei Direktbanken auch meist nicht mehr vorhanden ist.
  • Wertpapierhandel bequem per App oder Webportal nutzen möchten,
  • Orderkosten und Depotgebühren möglichst niedrig halten möchten.

Anders als spezialisierte CFD- oder Futures-Broker stehen bei vielen Neobrokern nicht zwingend gehebelte Trading-Produkte im Mittelpunkt. Viele Angebote eignen sich eher für den Wertpapierhandel mit Aktien, ETFs, Fonds, Zertifikaten oder Sparplänen. Je nach Anbieter können aber auch Derivate, Kryptowährungen oder Anleihen verfügbar sein.

Unterschied zwischen Neobroker und klassischer Depotbank

Der wichtigste Unterschied liegt weniger darin, dass ein Neobroker grundsätzlich „besser“ oder „schlechter“ wäre als eine Depotbank. Entscheidend ist die Anbieterstruktur und der Schwerpunkt.

Klassische Depotbanken sind häufig Vollbanken oder Teil großer Bankengruppen. Sie bieten neben dem Wertpapierdepot oft weitere Bankdienstleistungen wie Girokonto, Tagesgeld, Kreditkarte, Baufinanzierung oder persönliche Beratung an. Die Depotführung ist stärker in eine umfassende Bankinfrastruktur eingebettet.

Neobroker arbeiten dagegen häufig mit einer Partnerbank im Hintergrund. Der Neobroker stellt dann App, Weboberfläche, Kundenprozess und Orderzugang bereit, während Konto- und Depotführung über eine Bank erfolgt. Die Baader Bank beschreibt sich selbst als Komplettanbieter mit Vollbanklizenz und nennt ausdrücklich Konto- und Depotführung als Dienstleistung für unter anderem Neobroker und Fintechs.

Für Anleger bedeutet das: Sie sollten nicht nur den Namen des Neobrokers betrachten, sondern auch prüfen, bei welcher Bank Depot und Verrechnungskonto tatsächlich geführt werden.

Neobroker vs. Depotbank im Überblick

Kriterium Neobroker Klassische Depotbank
Bedienung Meist App- und Web-fokussiert, mit schlanken digitalen Prozessen. Meist Web, App und teilweise zusätzlich eingebettet in ein größeres Bankumfeld.
Kostenstruktur Häufig sehr günstige Ordermodelle, teilweise ohne Depotgebühr oder direkte Ordergebühr. Häufig breiteres Gebührenmodell mit möglichen Depot-, Order- oder Serviceentgelten.
Produktangebot Je nach Anbieter schlank bis sehr breit: Aktien, ETFs, Sparpläne, Fonds, Derivate oder Kryptowerte. Meist breites Wertpapier- und Bankangebot, häufig inklusive weiterer Bankdienstleistungen.
Handelsplätze Oft ausgewählte günstige Handelsplätze, teilweise aber auch mehrere nationale und internationale Börsen. Meist Zugang zu vielen regulierten Börsenplätzen und etablierten Handelswegen.
Service Häufig digitaler Self-Service, Kontakt meist online oder per App. Oft mehr Service- und Bankfunktionen, teilweise mit zusätzlicher Kundenbetreuung.
Zielgruppe Selbstentscheider, ETF-Sparer, preisbewusste Anleger und Nutzer digitaler Plattformen. Anleger mit Wunsch nach Bankinfrastruktur, breiterem Service oder klassischer Depotführung.
Steuerabwicklung Bei deutschen Depotstrukturen in der Regel automatische Abführung der Kapitalertragsteuer. Bei deutschen Depotbanken in der Regel automatische Abführung der Kapitalertragsteuer.
Geeignet für Einfache Wertpapierkäufe, ETF-Sparpläne, kostenbewusstes Investieren und digitale Selbstverwaltung. Langfristige Anleger mit breiterem Bankbedarf, Wunsch nach etablierter Infrastruktur oder klassischem Depotzugang.

Wo liegen die Vorteile von Neobrokern?

Neobroker können vor allem dann interessant sein, wenn Anleger eine einfache und günstige Depotlösung suchen. Der Zugang zu Wertpapieren ist oft unkompliziert, die Kosten sind transparent dargestellt und Sparpläne lassen sich häufig mit wenigen Klicks einrichten.

Typische Vorteile sind:

  • niedrige oder keine Depotführungsgebühren,
  • günstige Ordermodelle,
  • einfache App- oder Webbedienung,
  • niedrige Einstiegshürden,
  • ETF-, Aktien- oder Fondssparpläne,
  • schnelle Depoteröffnung,
  • teilweise Zugang zu Kryptowerten oder Derivaten.

Für langfristige Anleger kann ein Neobroker besonders dann interessant sein, wenn sie regelmäßig ETFs besparen oder gelegentlich Einzelaktien kaufen möchten. Für aktivere Anleger kann zusätzlich relevant sein, welche Handelsplätze, Orderarten und Produktklassen verfügbar sind.

Wo liegen die Nachteile und Risiken?

Niedrige Gebühren sind ein Vorteil, ersetzen aber keine sorgfältige Prüfung. Neobroker unterscheiden sich teilweise deutlich in Handelsplätzen, Produktangebot, Orderausführung, Servicequalität und Kostenmodell.

Mögliche Nachteile sind:

  • weniger persönliche Beratung,
  • teils eingeschränkte Handelsplätze,
  • Abhängigkeit von App und digitalem Kundenservice,
  • marktübliche Spreads trotz niedriger Ordergebühr,
  • mögliche Zuwendungen oder Rückvergütungen im Geschäftsmodell,
  • eingeschränkte Funktionen bei komplexeren Handelsstrategien,
  • nicht immer geeignet für sehr erfahrene Trader mit Spezialanforderungen.

Gerade bei sehr günstigen Ordermodellen sollten Anleger verstehen, dass Kosten nicht nur als direkte Ordergebühr entstehen können. Bei finanzen.net ZERO wird im Preis-/Leistungsverzeichnis zum Beispiel ausdrücklich auf marktübliche Spreads, Zuwendungen von Kooperationspartnern sowie mögliche Mindermengenzuschläge bei bestimmten Orders hingewiesen.

Auch bei Smartbroker+ werden im Kundeninformationsdokument Zuwendungen im Zusammenhang mit Wertpapierdienstleistungen beschrieben; zudem wird erläutert, dass Smartbroker im Wertpapiergeschäft mit der Baader Bank als Depotbank kooperiert.

Warum die Orderausführung wichtig ist

Wer Wertpapiere kauft, sollte nicht nur auf die angezeigte Ordergebühr achten. Entscheidend ist auch, zu welchem Kurs eine Order tatsächlich ausgeführt wird. Bei liquiden Standardwerten fällt der Unterschied häufig weniger stark auf. Bei kleineren Aktien, außerhalb der Haupthandelszeiten oder bei weniger liquiden Produkten können Spreads und Ausführungsqualität aber wichtiger werden.

Deshalb sollten Anleger bei Neobrokern auf folgende Punkte achten:

  • Welche Handelsplätze stehen zur Verfügung?
  • Gibt es nur einen Haupt-Handelsplatz oder mehrere Börsen?
  • Sind Xetra, gettex, Baader, Tradegate oder internationale Börsen verfügbar?
  • Welche Spreads entstehen typischerweise?
  • Welche Kosten fallen bei kleinen Ordervolumina an?
  • Gibt es außerbörslichen Handel?
  • Welche Orderarten stehen zur Verfügung?

Besonders für langfristige ETF-Sparer sind diese Punkte oft weniger kritisch als für sehr aktive Trader. Wer häufig handelt, sollte aber Kosten, Handelsplätze und Ausführungsqualität genauer prüfen.

Payment for Order Flow und mögliche Änderungen ab 2026

Viele günstige Broker- und Neobroker-Modelle standen in den letzten Jahren auch im Zusammenhang mit sogenannten Zuwendungen oder Rückvergütungen. Ein bekanntes Modell ist Payment for Order Flow, also Zahlungen für die Weiterleitung von Kundenorders.

Die ESMA weist darauf hin, dass die geänderte MiFIR-Regulierung Zahlungen für Orderweiterleitung grundsätzlich verbietet; Deutschland nutzt allerdings eine Übergangsregelung bis zum 30. Juni 2026.

Für Anleger bedeutet das: Sehr günstige Ordermodelle können sich künftig ändern. Konditionen, Handelsplätze und Gebührenmodelle sollten daher regelmäßig geprüft werden. Eine einmal gewählte Depotlösung muss nicht dauerhaft die beste oder günstigste sein.

Beispiele für Neobroker

Die folgenden Anbieter dienen als Beispiele für unterschiedliche Neobroker-Modelle. Die Einordnung stellt keine Empfehlung dar. Prüfen Sie vor einer Depoteröffnung immer die aktuellen Konditionen, Kosten, Handelsplätze, Produktinformationen und Risikohinweise des jeweiligen Anbieters. Ein "wirklich gut" oder "wirklich schlecht" bei den Handelskosten gibt es heutzutage kaum noch, da sich die allgemeinen Handelskonditionen meist nur minimal unterscheiden. 

☝️ Dennoch sollten das Anlage- bzw. Produktportfolio und die Handelskonditionen Ihren individuellen Anlagestrategien - und Bedürfnissen entsprechen. 

finanzen.net ZERO – einfacher Wertpapierhandel per App und Web - digitaler Neobroker mit Sparplänen ab 1 Euro und starkem Informationsumfeld

finanzen.net ZERO richtet sich an Anleger, die ein einfaches digitales Depot für Aktien, ETFs, Fonds, Sparpläne, Derivate und Kryptowerte suchen. Die Plattform ist per Web-Anwendung sowie über Apps für iOS und Android nutzbar und verbindet günstigen Wertpapierhandel mit dem Finanzdaten- und Nachrichtenumfeld von finanzen.net.

Ein wichtiger Unterschied zu manchen anderen Neobrokern ist die niedrige Einstiegshürde. Nach Anbieterangaben können Wertpapiere grundsätzlich bereits ab kleinen Beträgen gehandelt werden. Bei Orders mit einem Kurswert unter 500 Euro in Aktien, ETFs, Fonds, Kryptowerten oder Bezugsrechten fällt allerdings ein Mindermengenzuschlag von 1 Euro an. Bei Optionsscheinen und Zertifikaten gilt dieser Zuschlag bei Orders mit weniger als 500 Stück. Für Orders im Rahmen des täglichen Bruchstückhandels wird ebenfalls eine Bruchstückgebühr von 1 Euro genannt. Anleger sollten daher bei sehr kleinen Einzelorders prüfen, ob die Kosten im Verhältnis zum Ordervolumen sinnvoll sind.

Der Handel mit Aktien, ETFs und Fonds erfolgt bei ZERO über gettex. Dabei unterliegen die Geschäfte der Handelsüberwachung der Börse und orientieren sich am Referenzmarktprinzip. Besonders während der Xetra-Handelszeiten kann das für marktgerechte Preise sprechen. Wer jedoch bewusst zwischen mehreren Börsenplätzen wie Xetra, Tradegate, LS Exchange oder Quotrix wählen möchte, sollte diesen Punkt mit anderen Neobrokern vergleichen.

Für langfristige Anleger kann vor allem das Sparplanangebot interessant sein. Nach der Konditionsübersicht sind Sparpläne dauerhaft ohne Ordergebühren möglich, zuzüglich marktüblicher Spreads. Sparpläne können bereits ab 1 Euro Sparrate eingerichtet werden. Außerdem werden unterschiedliche Intervalle wie wöchentlich, zweiwöchentlich, monatlich oder quartalsweise genannt. Sparpläne sind unter anderem auf ETFs, Aktien, Kryptowerte und Fonds verfügbar. Damit kann ZERO besonders für Anleger interessant sein, die regelmäßig kleine Beträge investieren oder mehrere Sparpläne flexibel aufbauen möchten.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei Funktionen rund um Depotübersicht, Finanzdaten und Marktinformationen. ZERO bietet unter anderem Preis-Alerts, Vola-Alerts, Order-Alerts, Watchlist, Finanznachrichten, wichtige Finanzkennzahlen, eine persönliche Depot-Timeline, Statistiken, Dividendenübersichten, Excel-Downloads, Notizen und Depot-Tags. Für Anleger, die ihre Positionen selbst beobachten und strukturieren möchten, kann diese Kombination aus Broker und Informationsumfeld ein praktischer Vorteil sein.

Auch im Produktangebot ist ZERO breit aufgestellt. Nach der bereitgestellten Konditionsübersicht sind über 8.500 Aktien, 2.000 ETFs, 3.000 Fonds, 58 Kryptowerte und über 1 Million Derivate handelbar. Derivate können über Partner wie HSBC, Morgan Stanley, Goldman Sachs, UBS, Vontobel und HVB gehandelt werden. Kryptowährungen sind rund um die Uhr handelbar und werden nach Anbieterangaben bei der Tangany GmbH verwahrt, einem in Deutschland beaufsichtigten Anbieter.

Regulatorisch ist für Anleger wichtig, dass Wertpapiere im persönlichen Depot verwahrt werden und Guthaben auf dem Konto nach Anbieterangaben bis 100.000 Euro durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt sind. Depotüberträge zu und von ZERO beziehungsweise der Baader Bank werden in der Konditionsübersicht als kostenlos möglich genannt. Zusätzlich bietet ZERO einen Depotkredit bis zu 100.000 Euro an; die Nutzung solcher Wertpapierkredite sollte jedoch wegen möglicher Hebel- und Verlustrisiken besonders vorsichtig geprüft werden.

finanzen.net ZERO kann für Anleger interessant sein, die ein günstiges digitales Depot mit sehr niedrigen Einstiegshürden, Sparplänen ab 1 Euro, Bruchstückhandel, vielen Finanzinformationen und App-/Webzugang suchen. Besonders passend erscheint der Anbieter für ETF-Sparer, Aktienanleger mit kleinen Sparraten, Nutzer von Bruchstückhandel und Anleger, die ihre Depotentwicklung mit zusätzlichen Daten- und Analysefunktionen beobachten möchten.

Weniger passend kann ZERO sein, wenn Anleger bei jeder Order aktiv zwischen mehreren Börsenplätzen wählen möchten, Xetra-Direkthandel bevorzugen oder sehr kleine Einzelorders tätigen, bei denen der 1-Euro-Mindermengenzuschlag im Verhältnis zum Ordervolumen stark ins Gewicht fällt. Auch für sehr aktives Day Trading mit professioneller Handelssoftware, direktem Terminbörsenzugang oder komplexen Order-Setups ist ein Neobroker wie ZERO nur eingeschränkt mit spezialisierten Trading-Plattformen vergleichbar.

Sie suchen ein digitales Depot mit Sparplänen ab 1 Euro, Bruchstückhandel, vielen Finanzdaten und einem einfachen App-/Webzugang? Dann kann finanzen.net ZERO für Selbstentscheider interessant sein, die Aktien, ETFs, Fonds, Derivate oder Kryptowerte kostengünstig handeln und ihre Depotentwicklung übersichtlich verfolgen möchten.

Sie suchen ein einfaches digitales Depot für Aktien, ETFs und Sparpläne? Dann kann ein Blick auf finanzen.net ZERO interessant sein. Prüfen Sie vor einer Eröffnung die aktuellen Konditionen, Handelsplätze

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JustTRADE – Neobroker mit Wertpapier-, Derivate- und Kryptohandel in einem Depot

JustTRADE ist ein digitaler Neobroker für Selbstentscheider, die Aktien, ETFs, ETCs, ETPs, Zertifikate, Optionsscheine, Sparpläne und Kryptowerte über eine schlanke App- oder Web-Anwendung handeln möchten. Der Anbieter positioniert sich besonders über niedrige Orderkosten, mehrere Handelsplätze und die Kombination aus klassischem Wertpapierhandel und Kryptohandel innerhalb eines Depots.

Nach Anbieterangaben stehen bei JustTRADE über 1,75 Millionen Wertpapiere zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem Aktien, ETFs, ETCs, Zertifikate, wikifolios und Kryptowerte. Der börsliche Handel mit Aktien, ETFs, ETCs und ETPs erfolgt über LS Exchange, Quotrix und Tradegate Exchange. Für Anleger kann das interessant sein, weil nicht nur ein einzelner Handelsplatz genutzt wird, sondern je nach Produkt mehrere Ausführungsplätze zur Auswahl stehen.

Bei den Kosten wirbt JustTRADE mit Orderkonditionen ab 0 Euro Orderprovision zuzüglich Handelsplatzspread. Wichtig ist dabei der genaue Blick auf die jeweilige Produktgruppe. Bei Aktien, ETFs, ETCs und ETPs nennt JustTRADE 0 Euro Orderprovision, aber zusätzlich 1 Euro Fremdkosten. Bei Zertifikaten, Optionsscheinen und anderen Derivaten hängen die konkreten Konditionen vom jeweiligen Handelspartner und Produkt ab. Anleger sollten daher vor einer Order immer die aktuellen Kosteninformationen, das Preis- und Leistungsverzeichnis und die Ex-ante-Kosteninformation prüfen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt im außerbörslichen Handel mit Zertifikaten und Optionsscheinen. JustTRADE nennt mehrere große Emittenten beziehungsweise Handelspartner, darunter J.P. Morgan, Morgan Stanley, UBS, Vontobel, DZ Bank, Société Générale und Lang & Schwarz für wikifolios. Für Anleger, die Zertifikate oder Optionsscheine handeln möchten, kann diese Auswahl interessant sein. Gleichzeitig sollten die besonderen Risiken solcher Produkte beachtet werden, insbesondere Hebelwirkung, Emittentenrisiko, Produktkomplexität und mögliche Totalverluste.

Für langfristige Anleger kann das Sparplanangebot relevant sein. JustTRADE bietet nach den vorliegenden Konditionsangaben 260 Sparpläne mit 0 Euro Orderprovision zuzüglich Handelsplatzspread. Die Sparrate beginnt ab 25 Euro. Damit kann JustTRADE für Anleger infrage kommen, die ein kostengünstiges Depot für regelmäßige Sparpläne suchen, aber nicht zwingend das größte Sparplanangebot am Markt benötigen.

Ein besonderer Schwerpunkt von JustTRADE liegt im Kryptobereich. Nach Anbieterangaben sind 66 echte Kryptowerte sowie über 90 Krypto-Wertpapiere beziehungsweise Krypto-ETPs handelbar. Der Kryptohandel ist rund um die Uhr möglich, also auch am Wochenende und an Feiertagen. Die Verwahrung der Kryptowerte erfolgt nach Anbieterangaben bei der Tangany GmbH in Deutschland. Bei Kryptowerten sollten Anleger neben Kursschwankungen auch Kosten, Spreads, Verwahrstruktur, steuerliche Behandlung und regulatorische Besonderheiten beachten.

Regulatorisch ist für Anleger außerdem wichtig: Die Konto- und Depotführung erfolgt bei JustTRADE über die Sutor Bank. Die Sutor Bank unterliegt der gesetzlichen Einlagensicherung und ist zusätzlich Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken. Wertpapiere im Depot sind davon zu unterscheiden, da sie grundsätzlich nicht wie Kontoguthaben unter die klassische Einlagensicherung fallen.

JustTRADE kann für Anleger interessant sein, die einen günstigen digitalen Broker mit App- und Webzugang suchen und neben Aktien, ETFs und Sparplänen auch Zertifikate, Optionsscheine oder Kryptowerte handeln möchten. Besonders passend erscheint der Anbieter für Selbstentscheider, die Wert auf niedrige direkte Orderkosten, mehrere Börsenplätze und eine breite Auswahl an Wertpapieren und Kryptowerten legen.

Weniger passend kann JustTRADE sein, wenn Anleger persönliche Beratung, eine klassische Filialbank, sehr umfangreiche Bankdienstleistungen oder professionelle Handelssoftware für komplexes Day Trading suchen. Auch wer sehr aktiv handelt, sollte nicht nur auf die Orderprovision achten, sondern Spreads, Handelsplätze, Orderarten, Ausführungsqualität, Mindestordervolumina und Produktrisiken genau vergleichen.

Sie möchten einen digitalen Neobroker mit Aktien, ETFs, Sparplänen, Derivaten und Kryptowerten in einem Depot prüfen? JustTRADE kann für Selbstentscheider interessant sein, die günstige Konditionen, mehrere Börsenplätze und den Handel per App oder Web-Anwendung kombinieren möchten.

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Joe Broker – Neobroker der TARGOBANK mit App-Fokus

Joe Broker ist die Trading-App der TARGOBANK und erweitert das Neobroker-Angebot in Deutschland um einen Anbieter, der stark auf digitale Nutzung, einfache Bedienung und Wissensvermittlung innerhalb der App setzt. Die App richtet sich sowohl an Einsteiger, die erstmals mit Wertpapierhandel beginnen möchten, als auch an erfahrenere Anleger, die Aktien, ETFs, Fonds, Anleihen, ETPs oder Derivate selbstständig handeln wollen.

Im Unterschied zu manchen sehr schlank gehaltenen Neobrokern steht bei Joe Broker nicht nur die Ordergebühr im Vordergrund. Der Anbieter betont zusätzlich Börsenwissen, Marktinformationen, Analysteneinschätzungen, Börsentrends, Watchlist, Preisalarme und Inhalte, die an den individuellen Wissensstand angepasst werden sollen. Damit positioniert sich Joe Broker als App-basierter Marktzugang für Selbstentscheider, die nicht nur handeln, sondern sich parallel auch mit Märkten und Produkten beschäftigen möchten.

Nach Angaben der TARGOBANK erhalten Nutzer Zugang zu mehr als 800.000 handelbaren Finanzinstrumenten, darunter Aktien, ETFs, Fonds, Anleihen und Derivate. Der Handel ist über fünf deutsche Börsenplätze möglich: gettex, Xetra, Düsseldorf, Frankfurt und Stuttgart. Zusätzlich nennt die TARGOBANK spezialisierte Zertifikate-Partner wie Société Générale und J.P. Morgan.

Bei den Kosten nennt Joe Broker unter anderem eine Ordergebühr von 1,00 Euro für Aktien, ETFs, Fonds und Anleihen über gettex. Für Derivate über gettex werden 4,90 Euro genannt. Sparpläne über Premium-Partner werden mit 0,00 Euro ausgewiesen, allgemeine Sparpläne ab 25 Euro mit 0,50 Euro. Für Xetra-Orders nennt Joe Broker 2,90 Euro zuzüglich 0,01 Prozent des Ordervolumens, mindestens jedoch 1,50 Euro. Die Konditionen sollten vor einer Depoteröffnung immer im aktuellen Preis- und Leistungsverzeichnis geprüft werden.

Regulatorisch ist Joe Broker klar von klassischen reinen App-Anbietern zu unterscheiden: Joe Broker ist eine Marke der TARGOBANK. Gleichzeitig werden Depot und Verrechnungskonto laut Joe Broker bei der Baader Bank geführt. Guthaben auf dem Verrechnungskonto sind nach Anbieterangaben bis 100.000 Euro gesetzlich abgesichert; Wertpapiere selbst unterliegen jedoch keiner Einlagensicherung.

Ein weiterer Punkt ist das Gebührenmodell im Zusammenhang mit Payment for Order Flow. Die TARGOBANK erklärt in ihrer Kommunikation zum Start von Joe Broker, dass beim Handel über Börsenplätze vollständig auf Zuwendungen aus Payment for Order Flow verzichtet werde. Das kann für Anleger interessant sein, die bei günstigen Neobrokern nicht nur auf niedrige Ordergebühren, sondern auch auf die Struktur der Orderweiterleitung achten möchten.

Joe Broker kann für Anleger interessant sein, die einen modernen, app-basierten Neobroker mit TARGOBANK-Marke suchen und neben günstigen Orderkonditionen auch Wert auf Börsenwissen, Marktinformationen und eine einfache Nutzerführung legen. Besonders passend erscheint der Anbieter für Selbstentscheider, die Aktien, ETFs, Fonds, Anleihen oder Derivate über eine mobile App handeln möchten und dabei mehrere deutsche Handelsplätze nutzen wollen.

Weniger passend kann Joe Broker sein, wenn Anleger eine klassische Filialbank-Beratung, sehr komplexe professionelle Handelssoftware oder internationalen Terminbörsenzugang für Futures und Optionen suchen. Für solche Anforderungen können klassische Depotbanken, Multi-Asset-Broker oder spezialisierte Trading-Plattformen je nach Bedarf geeigneter sein.

Sie möchten einen app-basierten Neobroker mit TARGOBANK-Marke, günstigen Orderkonditionen und integriertem Börsenwissen prüfen? Joe Broker kann für Selbstentscheider interessant sein, die Aktien, ETFs, Fonds, Anleihen oder Derivate einfach per App handeln möchten.

Sie möchten einen app-basierten Neobroker mit TARGOBANK-Marke, günstigen Orderkonditionen und integriertem Börsenwissen prüfen? Joe Broker kann für Selbstentscheider interessant sein, die Aktien, ETFs, Fonds, Anleihen oder Derivate einfach per App handeln möchten.

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Für wen eignen sich Neobroker?

Neobroker können besonders passend sein für Anleger, die ihre Wertpapierentscheidungen selbst treffen und dabei Wert auf niedrige Kosten legen. Das gilt vor allem für ETF-Sparer, Aktienanleger und Selbstentscheider, die keine persönliche Anlageberatung benötigen.

Geeignet können Neobroker sein für:

  • langfristige ETF-Sparpläne,
  • gelegentliche Aktienkäufe,
  • kostenbewusste Anleger,
  • digitale Selbstentscheider,
  • Anleger mit kleineren bis mittleren Ordervolumina,
  • Nutzer, die App- und Webbedienung bevorzugen,
  • erfahrenere Anleger, die Handelsplätze und Spreads bewusst vergleichen.

Weniger geeignet können Neobroker sein für Anleger, die persönliche Beratung, umfassende Bankdienstleistungen, komplexe Depotstrukturen oder sehr spezielle professionelle Handelsplattformen benötigen.

Neobroker als Ergänzung zur Depotbank?

Ein Neobroker muss eine klassische Depotbank nicht zwingend ersetzen. Für manche Anleger kann auch eine Kombination sinnvoll sein.

Beispiel:

  • klassische Depotbank für langfristige Kernanlagen, Anleihen oder Bankinfrastruktur,
  • Neobroker für günstige ETF-Sparpläne oder kleinere Aktienkäufe,
  • spezialisierter Broker für komplexere Trading-Instrumente.

Wichtig ist dabei, den Überblick zu behalten. Mehrere Depots können sinnvoll sein, erhöhen aber auch den organisatorischen Aufwand. Dazu gehören Steuerunterlagen, Freistellungsaufträge, Verlustverrechnungstöpfe, Depotüberträge und die laufende Kontrolle der Kosten.

Neobroker und Day Trading

Für kurzfristiges Trading sind Neobroker nur bedingt mit spezialisierten CFD-, Futures- oder Multi-Asset-Brokern vergleichbar. Zwar können manche Neobroker lange Handelszeiten, Derivate oder viele Orderarten anbieten. Trotzdem unterscheiden sie sich von professionellen Trading-Plattformen, die direkten Zugang zu Terminbörsen, Margin-Funktionen, komplexen Ordertypen oder professioneller Handelssoftware bieten.

Für Day Trader ist daher entscheidend:

  • Wie schnell und zuverlässig ist die Orderausführung?
  • Welche Handelsplätze stehen zur Verfügung?
  • Gibt es erweiterte Handelszeiten?
  • Welche Orderarten sind verfügbar?
  • Welche Produkte können gehandelt werden?
  • Wie transparent sind Spreads und Kosten?
  • Wie stabil ist die Plattform in volatilen Marktphasen?

Wer aktiv tradet, sollte einen Anbieter nicht allein wegen niedriger Orderkosten auswählen. Risikomanagement, Handelsplattform, Orderqualität und Produktrisiken sind mindestens genauso wichtig.

Fazit: Neobroker sind günstig, aber nicht automatisch die beste Lösung

Neobroker können für viele Anleger eine sinnvolle Ergänzung oder Alternative zur klassischen Depotbank sein. Besonders für ETF-Sparpläne, einfache Aktienkäufe und kostenbewussten Wertpapierhandel bieten sie oft attraktive Konditionen und eine moderne Bedienung.

Trotzdem sollten Anleger genau prüfen, wie das jeweilige Geschäftsmodell funktioniert. Entscheidend sind nicht nur Ordergebühren, sondern auch Spreads, Handelsplätze, Produktangebot, Orderausführung, Servicequalität und die depotführende Bank im Hintergrund.

Für langfristige Anleger können Neobroker eine gute Lösung sein, wenn sie die Auswahl ihrer Wertpapiere selbst treffen möchten. Für sehr aktive Trader oder Anleger mit komplexeren Anforderungen können spezialisierte Broker oder klassische Depotbanken je nach Bedarf besser geeignet sein. Für manche Anleger können auch mehrere Depots bei verschiedenen Anbieten sinn machen. 

 

Häufige Fragen zu Neobrokern

Sind Neobroker sicher?

Ein Neobroker ist nicht automatisch unsicher, nur weil er digital und günstig ist. Entscheidend ist, welche regulatorische Struktur dahintersteht und bei welcher Bank Depot und Verrechnungskonto geführt werden. Bei den hier genannten Beispielen spielt die Baader Bank als depot- beziehungsweise kontoführende Bank eine zentrale Rolle. Anleger sollten die aktuellen Anbieterinformationen zur Einlagensicherung, Depotführung und Wertpapierverwahrung prüfen.

Haben Neobroker eine eigene Banklizenz?

Nicht immer. Viele Neobroker arbeiten mit einer Partnerbank zusammen. Das bedeutet, dass App, Kundenoberfläche und Vermittlung vom Neobroker kommen können, während Konto- und Depotführung über eine Bank erfolgt. Es gibt aber auch Anbieter am Markt mit eigener Banklizenz. Deshalb sollte jeder Anbieter einzeln geprüft werden.

Sind Neobroker günstiger als Depotbanken?

Häufig ja, aber nicht in jedem Fall. Direkte Ordergebühren und Depotkosten können sehr niedrig sein. Dafür können Spreads, Handelsplatzmodelle, Zuwendungen, Produktkosten oder Gebühren bei bestimmten Ordergrößen eine Rolle spielen. Entscheidend ist das eigene Nutzungsverhalten.

Eignen sich Neobroker für ETF-Sparpläne?

Ja, viele Neobroker sind besonders für ETF-Sparpläne interessant. Anleger sollten aber prüfen, welche ETFs verfügbar sind, welche Kosten je Ausführung entstehen und ob der gewünschte ETF dauerhaft besparbar ist.

Eignen sich Neobroker für Day Trading?

Nur eingeschränkt. Für gelegentliche Wertpapierkäufe oder aktiveres Aktienhandeln können Neobroker geeignet sein. Für professionelles Day Trading, Futures, Optionen, Margin-Handel oder sehr komplexe Strategien sind spezialisierte Broker oft besser ausgestattet.


Diese Seite ist Teil unserer Übersicht zu Broker & Depotbanken und dient der sachlichen Einordnung verschiedener Marktzugänge.

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