CFD-Konto eröffnen: Voraussetzungen, Identitätsprüfung, Dauer und Startkapital erklärt. Mit Beispielen zu XTB, IG und AvaTrade.
Wer CFDs auf Aktienindizes, Währungen, Aktien oder Rohstoffe handeln möchte, benötigt ein Handelskonto bei einem Broker, der entsprechende Differenzkontrakte anbietet.
Die Eröffnung eines CFD-Kontos ist heute bei vielen Anbietern vollständig online möglich. Je nach Broker können persönliche Angaben, ein gültiges Ausweisdokument und eine elektronische Identitätsprüfung bereits ausreichen, um den Kontoantrag abzuschließen. Teilweise wird zusätzlich ein Wohnsitznachweis verlangt.
Anders als bei einem gewöhnlichen Benutzerkonto müssen CFD-Broker außerdem gesetzliche Anforderungen erfüllen. Dazu gehören die Feststellung der Kundenidentität sowie die Prüfung der Kenntnisse und Erfahrungen mit komplexen Finanzinstrumenten.
Die reine Registrierung kann nur wenige Minuten dauern. Bis das Konto tatsächlich freigeschaltet ist, können jedoch weitere Prüfungen notwendig sein.
In diesem Artikel erklären wir, wie die Eröffnung eines CFD-Kontos grundsätzlich funktioniert, welche Voraussetzungen gelten und wie viel Startkapital für kleinere Handelspositionen erforderlich sein kann. Anhand der drei CFD-Anbieter XTB, IG und AvaTrade zeigen wir außerdem, welche Unterschiede bei Identitätsprüfung, Bearbeitungsdauer und Handelsplattform bestehen.
Was ist ein CFD-Konto?
Ein CFD-Konto ist ein Handelskonto für den Handel mit Differenzkontrakten, sogenannten Contracts for Difference.
Mit einem CFD wird nicht der zugrunde liegende Vermögenswert erworben. Stattdessen bildet der Kontrakt dessen Kursentwicklung ab.
Trader können grundsätzlich sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse spekulieren. Eine Long-Position profitiert bei unveränderten sonstigen Bedingungen von steigenden Kursen, während eine Short-Position auf fallende Kurse ausgerichtet ist.
Zu den typischen handelbaren CFD-Basiswerten gehören:
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Aktienindizes: beispielsweise DAX, Dow Jones, Nasdaq 100 oder S&P 500.
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Forex: Währungspaare wie EUR/USD, GBP/USD oder USD/JPY.
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Aktien: einzelne Unternehmen aus unterschiedlichen Ländern.
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Rohstoffe: beispielsweise Gold, Silber oder Rohöl.
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Weitere Märkte: je nach Broker etwa ETF-CFDs oder andere Finanzinstrumente.
Ein wesentliches Merkmal ist der Handel auf Margin. Dabei wird nur ein Teil des Positionswertes als Sicherheitsleistung benötigt.
Die dadurch entstehende Hebelwirkung ermöglicht es, mit vergleichsweise geringem Kapitaleinsatz größere Marktpositionen zu bewegen. Gleichzeitig können bereits kleinere Kursbewegungen erhebliche Verluste verursachen.
Für Privatkunden gelten in der EU deshalb besondere Schutzmaßnahmen, darunter Hebelbegrenzungen, Regeln zur automatischen Positionsschließung bei unzureichender Margin und ein Negativsaldoschutz.
Weitere Grundlagen finden Sie in unserem Artikel zu CFDs als Finanzinstrument sowie in unseren Beiträgen zum Margin-Handel.
Welche Handelsmöglichkeiten bietet ein CFD-Konto?
Über ein CFD-Konto können Trader je nach Anbieter eine Vielzahl unterschiedlicher Märkte handeln.
Besonders beliebt sind Aktienindizes und Forex, da diese Märkte häufig über lange Handelszeiten und eine hohe Liquidität verfügen.
Index-CFDs: DAX, Dow Jones und Nasdaq handeln
Aktienindex-CFDs ermöglichen es, auf die Entwicklung eines gesamten Börsenindex zu spekulieren.
Beispielsweise können Trader Positionen auf den DAX 40, Dow Jones, Nasdaq 100 oder S&P 500 eröffnen.
Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal gegenüber klassischen Börsenprodukten besteht darin, dass CFD-Broker teilweise deutlich kleinere Kontraktgrößen ermöglichen.
Dadurch lassen sich bei geeigneten Instrumenten Positionen mit niedrigen Geldbeträgen je Indexpunkt handeln.
Welche Mindestposition möglich ist, hängt jedoch vom einzelnen CFD und dessen Kontraktwert ab. Ein Lot entspricht nicht bei jedem Broker demselben Geldbetrag je Indexpunkt.
Forex-CFDs: Währungen nahezu rund um die Uhr handeln
Der Devisenmarkt ist von Sonntagabend bis Freitagabend nahezu durchgehend geöffnet.
Über Forex-CFDs können Trader beispielsweise EUR/USD, GBP/USD oder USD/JPY handeln.
Viele Broker ermöglichen Positionen ab 0,01 Lot. Bei einem typischen Forex-Standardkontrakt entspricht das einem Nominalvolumen von 1.000 Einheiten der Basiswährung.
Auch hier entscheidet allerdings der tatsächliche Pip-Wert über die finanziellen Auswirkungen einer Kursbewegung.
Aktien- und Rohstoff-CFDs
Mit Aktien-CFDs können Trader beispielsweise auf kurzfristige Bewegungen einzelner Unternehmen reagieren, ohne die Aktien selbst zu erwerben.
Bei Rohstoff-CFDs stehen unter anderem Gold, Silber oder Öl im Mittelpunkt.
Die jeweiligen Handelszeiten unterscheiden sich jedoch. Nicht jedes CFD-Instrument ist durchgehend während der Handelswoche verfügbar.
CFD-Konto für Day-Trading oder Swing-Trading?
CFDs können sowohl für kurzfristiges Day-Trading als auch für mehrtägiges Swing-Trading verwendet werden.
Beim Day-Trading werden Positionen üblicherweise am selben Handelstag wieder geschlossen. Deshalb sind beispielsweise Spreads, Ausführungsgeschwindigkeit, Handelszeiten und die Bedienbarkeit der Plattform besonders relevant.
Beim Swing-Trading bleiben Positionen dagegen häufig mehrere Tage geöffnet.
Dabei sollten Trader zusätzlich beachten:
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mögliche Overnight-Finanzierungskosten,
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Kurslücken zwischen Handelssitzungen,
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Finanzierung und Margin während der Haltedauer,
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Nachrichten und unerwartete Marktentwicklungen,
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mögliche Kontraktverfälle und Rollovers.
Gerade bei über Nacht gehaltenen Kassa-CFDs können Finanzierungskosten entstehen. Bei bestimmten laufzeitgebundenen Index-CFDs werden Kosten dagegen anders abgebildet, beispielsweise über die Preisstellung und die Kontraktstruktur.
Deshalb sollten Swing-Trader die konkreten Produktspezifikationen vor dem Handel prüfen.
Welche Voraussetzungen gelten für die Eröffnung eines CFD-Kontos?
Die Voraussetzungen können sich zwischen den Anbietern unterscheiden. Bei regulierten CFD-Brokern müssen Privatkunden jedoch grundsätzlich bestimmte Anforderungen erfüllen.
Dazu gehören typischerweise:
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Volljährigkeit,
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Wohnsitz in einem zugelassenen Land,
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persönliche und steuerliche Angaben,
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Identitätsprüfung,
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Angaben zur finanziellen Situation,
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Angaben zu bisherigen Erfahrungen mit Finanzinstrumenten,
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eine regulatorisch vorgeschriebene Angemessenheitsprüfung.
Ein CFD-Konto wird somit nicht allein durch die Angabe einer E-Mail-Adresse eröffnet.
Warum fragen CFD-Broker nach Handelserfahrung?
CFDs gehören zu den komplexen Finanzinstrumenten.
Broker müssen deshalb bei der Eröffnung prüfen, welche Kenntnisse und Erfahrungen ein Kunde mit entsprechenden Produkten besitzt.
Gefragt werden kann unter anderem nach dem bisherigen Handel mit Aktien, Derivaten, Hebelprodukten oder Währungen.
Auch Fragen zur Hebelwirkung, Margin und zu möglichen Verlusten sind üblich.
Diese Angaben dienen der Beurteilung, ob das jeweilige Produkt für den Kunden nach seinen Kenntnissen und Erfahrungen angemessen erscheint. Sie stellen jedoch keine Garantie dar, dass der CFD-Handel zu seiner gesamten finanziellen Situation passt.
Die Fragen sollten wahrheitsgemäß beantwortet werden. Eine fehlende Handelserfahrung kann zu Warnhinweisen oder Einschränkungen führen.
CFD-Konto eröffnen: So läuft die Kontoeröffnung ab
Die Eröffnung folgt bei vielen CFD-Anbietern einem vergleichbaren Ablauf.
1. CFD-Broker auswählen
Vor der Kontoeröffnung sollte geprüft werden, ob der Anbieter die gewünschten Märkte und Handelsfunktionen bereitstellt.
Wichtige Kriterien sind:
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Regulierung und Vertragspartner,
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Handelsplattform,
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verfügbare CFDs,
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minimale Positionsgrößen,
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Spreads und Kommissionen,
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Overnight-Kosten,
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Handelszeiten,
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Orderarten,
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Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten.
Wer beispielsweise hauptsächlich US-Indizes handelt, hat andere Anforderungen als ein Trader, der überwiegend Forex-CFDs oder einzelne Aktien handelt.
2. Online-Antrag ausfüllen
Im Kontoantrag werden zunächst persönliche Daten hinterlegt.
Dazu gehören unter anderem Name, Geburtsdatum, Anschrift, Kontaktdaten und steuerliche Angaben.
Abhängig vom Broker können außerdem Angaben zu Beruf, Einkommen und finanziellen Verhältnissen verlangt werden.
3. Kenntnisse und Erfahrungen angeben
Im Rahmen der Angemessenheitsprüfung werden Fragen zu den bisherigen Trading-Erfahrungen und zum Verständnis von Hebelprodukten gestellt.
Dabei können insbesondere Margin, Leverage und das Verlustrisiko eine Rolle spielen.
4. Identität bestätigen
Anschließend erfolgt die Identitätsprüfung.
Hier unterscheiden sich die Broker teilweise deutlich.
Mögliche Verfahren sind beispielsweise:
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Hochladen eines gültigen Ausweisdokuments,
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Verifizierung über eine mobile App,
-
Videoidentifikation,
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POSTIDENT,
-
Identifizierung über die Online-Ausweisfunktion.
Einige Broker verlangen zusätzlich einen Adressnachweis. Dazu können beispielsweise Kontoauszüge oder Versorgerrechnungen dienen.
5. Prüfung und Freischaltung
Nach Übermittlung der erforderlichen Daten und Unterlagen prüft der Broker den Kontoantrag.
Unter günstigen Umständen kann die Freischaltung am selben Tag erfolgen. Bei manuellen Prüfungen oder fehlenden Dokumenten sind auch längere Bearbeitungszeiten möglich.
6. Einzahlung und Einrichtung der Handelsplattform
Nach der Kontoaktivierung kann das Handelskonto kapitalisiert werden, sofern ein Echtgeldhandel beabsichtigt ist.
Vor dem ersten Trade sollten Trader insbesondere Orderfunktionen, Marginanzeige, Stop-Loss, Positionsgrößen und die verfügbaren Handelszeiten kennenlernen.
Ein Demokonto kann dafür eine Möglichkeit sein, ohne echtes Kapital zunächst die technische Bedienung zu üben.
Welche Dokumente benötigt man für ein CFD-Konto?
Die meisten Anbieter benötigen mindestens einen gültigen Identitätsnachweis.
Dafür können abhängig vom Broker Personalausweis, Reisepass oder weitere zugelassene Dokumente genutzt werden.
Ob zusätzlich ein Adressnachweis erforderlich ist, hängt vom Anbieter und von der individuellen Situation ab.
Bei XTB und IG wird für den üblichen deutschen Eröffnungsprozess ein separater Adressnachweis nicht allgemein als Standardanforderung genannt.
AvaTrade nennt dagegen sowohl einen Identitätsnachweis als auch einen Wohnsitznachweis ausdrücklich in seinen Verifizierungsanforderungen.
Als Wohnsitznachweis kommen bei AvaTrade beispielsweise ein Kontoauszug oder eine Strom-, Gas- beziehungsweise Wasserrechnung infrage. Das Dokument soll den Namen und die Anschrift enthalten und darf laut Anbieter nicht älter als sechs Monate sein.
Die entsprechenden Anforderungen sollten unmittelbar vor der Kontoeröffnung beim jeweiligen Broker geprüft werden.
Wie lange dauert es, ein CFD-Konto zu eröffnen?
Die reine Eingabe der persönlichen Informationen dauert bei vielen Brokern nur wenige Minuten.
Die anschließende Bearbeitungsdauer hängt insbesondere vom Legitimierungsverfahren und der Dokumentenprüfung ab.
| Anbieter | Angaben zum Eröffnungs- beziehungsweise Prüfungsprozess |
|---|---|
| XTB | Nach erfolgreicher Ausweisprüfung laut Anbieter häufig nur wenige Minuten bis zur Aktivierung |
| IG | Kontoantrag normalerweise innerhalb weniger Werktage; einzelne Identifizierungsverfahren können schneller sein |
| AvaTrade | Hochgeladene Verifizierungsdokumente werden laut Hilfezentrum gewöhnlich innerhalb des nächsten Werktages geprüft |
Die Angaben beziehen sich auf die von den Anbietern beschriebenen Standardabläufe. Sie stellen keine garantierten Bearbeitungszeiten dar.
Unserer Erfahrung nach können Trader bei den meisten CFD Brokern innerhalb eines Tages ein CFD Konto eröffnen, welches dann auch unmittelbar fähig für eine Kapitalisierung ist. Video Ident Verfahren wie bei Banken ist hier eher seltener der Fall. Das Hochladen von Ausweisdokumenten in Verbindung mit einer Versorger - oder Kreditkartenabrechnung ist für gewöhnlich ausreichend.
CFD-Konto bei XTB eröffnen: Ablauf und Besonderheiten
XTB ist ein international tätiger Broker mit einer deutschen Niederlassung in Berlin.
Das Unternehmen bietet neben CFDs auch echte Aktien und ETFs zu attraktiven Handelskonditionen an. Damit richtet sich das Angebot nicht ausschließlich an aktive Derivate-Trader. XTB bietet quasi eine Art Hybrid Lösung an, was für Trader die den professionellen CFD Handel mit Direktinvestments verbinden möchten, interessant sein kann.
Für den Handel steht die eigene Plattform xStation zur Verfügung.
Wie funktioniert die Kontoeröffnung bei XTB?
Nach den aktuellen Angaben des XTB-Hilfe-Centers läuft der Eröffnungsprozess folgendermaßen ab:
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Kontoantrag über die XTB-Website oder die App starten.
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Persönliche Daten und steuerliche Angaben eingeben.
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Telefonnummer bestätigen und den regulatorischen Wissenstest absolvieren.
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Videoverifizierung durchführen.
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Ausweisdokument unmittelbar in der App fotografieren.
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Prüfung und Freischaltung abwarten.
XTB beschreibt ausdrücklich, dass das Ausweisdokument im aktuellen Standardprozess direkt aufgenommen werden muss. Ein zuvor gespeichertes Foto oder ein Scan kann dafür nicht einfach hochgeladen werden.
Akzeptiert werden nach den Anbieterangaben beispielsweise Personalausweis, Reisepass oder Aufenthaltstitel.
Wie schnell wird das XTB-Konto aktiviert?
XTB gibt an, dass die Aktivierung nach erfolgreicher Verifizierung des Ausweisdokuments gewöhnlich nicht länger als einige Minuten dauern sollte.
Wenn weitere Prüfungen notwendig sind, kann die Bearbeitung länger ausfallen.
Welche Positionsgrößen bietet XTB?
XTB nennt für zahlreiche Forex- und Index-CFDs minimale Handelsvolumina ab 0,01 Lot.
Entscheidend ist jedoch, welchem Kontrakt- beziehungsweise Punktwert diese Lotgröße beim konkreten Index entspricht.
Für DAX-, Dow-Jones- oder Nasdaq-CFDs sollten Trader deshalb die jeweiligen Instrumentendetails innerhalb der xStation prüfen.
Die Mindestgröße in Lots allein reicht nicht aus, um das Risiko einer Position zu beurteilen.
Für welche Handelsweise kann XTB interessant sein?
XTB* verbindet den CFD-Handel mit dem Angebot echter Aktien und ETFs.
Das kann beispielsweise für Anleger relevant sein, die langfristige Wertpapierinvestitionen und aktiven Derivatehandel über denselben Anbieter abwickeln möchten.
Die eigene xStation-Plattform stellt Charts, Marktdaten und Orderfunktionen innerhalb einer integrierten Handelsumgebung bereit.
Werbung. CFDs sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 77 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit XTB. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie sich leisten können, das hohe Verlustrisiko einzugehen.
CFD-Konto bei IG eröffnen: Ablauf und Besonderheiten
IG-Broker* gehört zu den international etablierten Anbietern für den Handel mit Derivaten.
Für deutsche Kunden ist die IG Europe GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main relevant, die von der BaFin und der Deutschen Bundesbank beaufsichtigt wird.
IG bietet unter anderem CFDs auf Forex, Indizes, Aktien und Rohstoffe an.
Zum Handelsangebot gehören eine eigene Webplattform, mobile Anwendungen sowie weitere Plattformlösungen.
Wie läuft die Kontoeröffnung bei IG ab?
Nach den offiziellen Anbieterinformationen erfolgt die Kontoeröffnung grundsätzlich in folgenden Schritten:
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Online-Kontoantrag starten.
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Persönliche Angaben hinterlegen.
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Kenntnisse und Erfahrungen mit Derivaten angeben.
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Die regulatorische Einstufung abschließen.
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Identität über ein zugelassenes Verfahren legitimieren.
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Prüfung und Freischaltung des Kontos abwarten.
IG nennt für die Identitätsprüfung mehrere Verfahren.
Gibt es bei IG VideoIdent?
Ja. Die Identifizierung ist unter anderem über IDnow möglich.
Daneben bietet IG das POSTIDENT-Verfahren der Deutschen Post an. Je nach gewähltem Verfahren können eine Postfiliale, ein Video-Chat oder die Online-Ausweisfunktion verwendet werden.
Als weitere Möglichkeit nennt IG eine Legitimation über die eigene Hausbank.
Bei der IDnow-Identifizierung kann es laut IG bis zu 24 Stunden dauern, bis die Daten übermittelt und intern bearbeitet werden können.
Für die vollständige Kontoeröffnung nennt IG normalerweise wenige Werktage.
Ein zusätzlicher Wohnsitznachweis ist auf den entsprechenden deutschen Standardseiten nicht allgemein als Pflicht aufgeführt. Weitere Nachweise können im Einzelfall dennoch erforderlich sein.
Welche kleinen Index-CFD-Positionen sind bei IG möglich?
IG bietet insbesondere über MetaTrader 4 vergleichsweise fein abstufbare Index-CFD-Positionen an.
Die veröffentlichten MT4-Spezifikationen nennen eine Mindesttransaktionsgröße, die in der Regel bei 0,01 Kontrakt beginnt.
Daraus ergeben sich beispielsweise folgende rechnerische Positionswerte:
| Index-CFD auf IG MT4 | Rechenbeispiel bei 0,01 Kontrakt |
|---|---|
| Deutschland 40 | 0,25 € pro Indexpunkt |
| Wall Street / Dow Jones | 0,10 US-Dollar pro Indexpunkt |
| US Tech 100 (Mini-Kontrakt) | 0,20 US-Dollar pro Indexpunkt |
Die Werte ergeben sich aus den veröffentlichten Kontraktgrößen für MT4. Sie sind nicht automatisch auf andere IG-Plattformen oder sämtliche Instrumentvarianten übertragbar.
Eine Bewegung von 100 Indexpunkten würde bei einer Position von 0,10 US-Dollar je Punkt beispielsweise zu einer Wertänderung von ungefähr 10 US-Dollar führen – vor Spread, Finanzierungskosten und möglichen Währungsumrechnungen.
Für welche Handelsweise kann IG interessant sein?
IG bietet eine breite Auswahl internationaler Indexmärkte und verschiedene Handelsplattformen.
Neben der hauseigenen Plattform stehen je nach Kontotyp beziehungsweise Angebot beispielsweise MetaTrader 4 und ProRealTime zur Verfügung.
Auch umfangreiche Handelszeiten für verschiedene Indizes können für aktive Trader relevant sein.
Werbung. CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Laut der aufgerufenen deutschen IG-Risikohinweisseite verlieren 74 % der Kleinanlegerkonten beim CFD-Handel mit diesem Anbieter Geld. Sie sollten prüfen, ob Sie die Funktionsweise und Risiken verstehen.
CFD-Konto bei AvaTrade eröffnen: Ablauf und Besonderheiten
AvaTrade ist ein international tätiger Anbieter für Forex- und CFD-Handel.
Für EU-Kunden wird unter anderem die AVA Trade EU Ltd. genannt, die von der irischen Zentralbank reguliert wird.
Zum Handelsangebot gehören CFDs auf Währungen, Aktienindizes, Rohstoffe, Aktien und weitere Basiswerte.
AvaTrade bietet mehrere Handelsplattformen an, darunter:
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MetaTrader 4,
-
MetaTrader 5,
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WebTrader,
-
die AvaTrade-App.
Damit kann der Anbieter insbesondere für Trader interessant sein, die eine MetaTrader-Plattform oder eine Kombination aus Desktop- und mobilem Trading nutzen möchten.
Wie funktioniert die Kontoeröffnung bei AvaTrade?
Nach den offiziellen Informationen des AvaTrade-Hilfezentrums erfolgt die Kontoeröffnung grundsätzlich über einen Online-Antrag.
Der Ablauf umfasst:
-
Registrierung über die Website oder die AvaTrade-App.
-
Eingabe der persönlichen Daten.
-
Angaben zu Handelserfahrung und finanzieller Situation.
-
Bereitstellung der Steueridentifikationsnummer.
-
Hochladen der erforderlichen Identitäts- und Adressnachweise.
-
Prüfung durch AvaTrade.
-
Aktivierung und gegebenenfalls Kapitalisierung des Handelskontos.
Benötigt man bei AvaTrade VideoIdent oder POSTIDENT?
Im öffentlich beschriebenen Standardprozess setzt AvaTrade auf die elektronische Übermittlung von Dokumenten.
Kunden können sich in ihrem Kontobereich anmelden und dort über die Funktion „Dokument hochladen“ die erforderlichen Unterlagen einreichen.
Alternativ ist das Hochladen über die AvaTrade-App möglich.
Eine verpflichtende VideoIdent- oder POSTIDENT-Prüfung wird in den hierfür veröffentlichten deutschen Hilfeartikeln nicht als Bestandteil dieses beschriebenen Dokumentenupload-Verfahrens genannt.
Das bedeutet allerdings nicht, dass AvaTrade bei einzelnen Kunden keine ergänzende Identitätsprüfung durchführen kann.
Welche Unterlagen verlangt AvaTrade?
Das deutsche Hilfezentrum nennt zwei zentrale Dokumentenkategorien:
1. Identitätsnachweis
Beispielsweise Personalausweis oder Reisepass. Bei einem Personalausweis müssen Vorder- und Rückseite vollständig lesbar sein.
2. Wohnsitznachweis
Dafür kann beispielsweise eine aktuelle Versorgerrechnung, ein Kontoauszug oder ein anderes anerkanntes Dokument verwendet werden.
Der Adressnachweis muss den Namen und die Anschrift des Kunden enthalten und darf laut AvaTrade nicht älter als sechs Monate sein.
Zusätzlich ist im Verifizierungsprozess die Steueridentifikationsnummer anzugeben.
AvaTrade weist ausdrücklich darauf hin, dass europäische Kunden ihr Konto vor der Einzahlung verifizieren müssen.
Wie lange dauert die Kontoeröffnung bei AvaTrade?
Das Hochladen der Dokumente selbst kann innerhalb weniger Minuten erledigt werden, sofern diese bereits vorliegen.
AvaTrade gibt an, dass hochgeladene Unterlagen gewöhnlich innerhalb des nächsten Werktages geprüft werden.
Anschließend wird der Verifizierungsstatus im Kontobereich angezeigt. Bei fehlenden oder abgelehnten Dokumenten kann sich die Freischaltung verlängern.
Wie hoch ist die Mindesteinzahlung bei AvaTrade?
AvaTrade nennt für EUR-Handelskonten grundsätzlich eine Mindesteinzahlung ab 100 €.
In einer separaten Ein- und Auszahlungsübersicht werden für Banküberweisungen allerdings 500 € als Mindestbetrag genannt.
Die tatsächlich verfügbare Mindesteinzahlung sollte deshalb anhand der gewählten Zahlungsart und der aktuellen Angaben im eigenen Konto überprüft werden.
Die Mindesteinzahlung ist zudem nicht gleichbedeutend mit dem Kapital, das für eine bestimmte CFD-Handelsstrategie benötigt wird.
Wie klein können Index-CFD-Positionen bei AvaTrade sein?
AvaTrade verwendet ebenfalls ein lotbasiertes Handelssystem.
In den veröffentlichten Handelsbedingungen wird für MetaTrader-Konten eine nominale Mindesthandelsgröße von 0,01 Lot genannt.
Dabei ist allerdings wichtig, dass die tatsächliche minimale Positionsgröße und der Wert eines Lots vom jeweiligen Instrument abhängen.
Auf der Produktseite zum Dow Jones (US30) nennt AvaTrade beispielsweise eine Mindesthandelsgröße von einer Indexeinheit.
Daraus lässt sich jedoch nicht automatisch ableiten, dass eine Position 0,01 US-Dollar oder 0,01 Euro pro Indexpunkt bewegt.
Für DAX, Dow Jones und Nasdaq sollten daher die konkreten Kontraktgrößen, Volumenschritte und Punktwerte vor der Order in MetaTrader beziehungsweise in den aktuellen Handelsbedingungen überprüft werden.
Ein pauschaler Vergleich nach dem Muster „0,01 Lot bei AvaTrade entspricht 0,01 Lot bei XTB“ wäre fachlich nicht korrekt.