Veröffentlicht: 07. Juni 2026 · Zuletzt aktualisiert: 07. Juni 2026
Autor: S. Fiedler 
Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt keine Anlageberatung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar

S Broker Sparpläne ab 5 Euro: ETF, Aktien und Zertifikate kostenlos besparen

Der S Broker stellt sein Preismodell zum 15.06. um. Besonders interessant für Anleger: Nach den angekündigten neuen Konditionen sollen ETF-, Aktien- und Zertifikate-Sparpläne kostenlos ausgeführt werden. Außerdem soll eine Sparplanrate bereits ab 5 Euro möglich sein.

Damit wird der S Broker nicht nur für klassische Wertpapierorders interessanter, sondern auch für Anleger, die regelmäßig in ETFs, Aktien oder ausgewählte Zertifikate investieren möchten.

Die wichtigste Frage lautet:

Für wen können die neuen S-Broker-Sparplankonditionen sinnvoll sein?

Kurz gesagt: Der S Broker kann besonders für Anleger interessant werden, die ein Depot im Sparkassen-Umfeld nutzen möchten, aber gleichzeitig moderne Sparplankonditionen erwarten. Durch kostenlose ETF-, Aktien- und Zertifikate-Sparpläne ab 5 Euro nähert sich das Angebot in diesem Punkt stärker dem Neobroker-Markt an.

Das Wichtigste in Kürze

Ab dem neuen Preismodell sollen beim S Broker mehrere Punkte besonders relevant sein:

  • kostenlose Depotführung,
  • ETF-Sparpläne kostenlos,
  • Aktien-Sparpläne kostenlos,
  • Zertifikate-Sparpläne kostenlos,
  • Sparplanrate ab 5 Euro,
  • Sofortorder für 0,95 Euro Orderprovision pro Trade , volumenunabhängig.
  • Standardorder ab 0,95 Euro Orderprovision plus variabler Komponente und gegebenenfalls Handelsplatzentgelt.
  • telefonische Erreichbarkeit an 7 Tagen in der Woche, Mo. – Fr.: 8.00 – 23.00 Uhr und Sa. – So.: 10.00 – 19.00 Uhr. 
  • viele internationale und inländische Handelsplätze und Direkthandelspartner

Für langfristige Anleger ist vor allem der Sparplanbereich interessant. Während viele Anleger beim S Broker früher eher an klassische Sparkassen-/Direktbankstrukturen dachten, rückt das Depot durch die neuen Konditionen stärker in Richtung günstiges Wertpapierdepot mit breitem Sparplanangebot bei weiterhin breitem Bank- und Serviceangebot. 

Was ändert sich beim S Broker?

Der S Broker hat für das neue Preismodell ab Mitte Juni mehrere Konditionsänderungen angekündigt. Für Sparplan-Anleger ist besonders wichtig:

Alle ETF-, Aktien- und Zertifikate-Sparpläne sollen kostenlos besparbar sein.

Außerdem soll die Mindestsparrate bei 5 Euro liegen. Dadurch können Anleger auch mit kleinen Beträgen regelmäßig investieren.

Das ist ein deutlicher Unterschied zu vielen älteren Gebührenmodellen, bei denen Sparpläne häufig mit prozentualen Ausführungsentgelten verbunden waren oder nur bestimmte Aktions-ETFs kein Ausführungsentgelt hatten.

Wichtig bleibt: Anleger sollten vor Einrichtung eines Sparplans immer prüfen, ob das gewünschte Wertpapier tatsächlich sparplanfähig ist und welche Bedingungen im aktuellen Preis- und Leistungsverzeichnis gelten.

ETF-Sparpläne beim S Broker

ETF-Sparpläne sind für viele Anleger der wichtigste Einstieg in den langfristigen Vermögensaufbau.

Mit einem ETF-Sparplan wird regelmäßig ein bestimmter Betrag in einen ETF investiert. Das kann zum Beispiel ein Welt-ETF, ein Europa-ETF, ein Anleihen-ETF, ein Geldmarkt-ETF oder ein Themen-ETF sein.

Wenn ETF-Sparpläne kostenlos ausgeführt werden, entfällt ein wichtiger Kostenblock beim regelmäßigen Sparen. Gerade bei kleinen Sparraten kann das relevant sein.

Beispiel:

Wer monatlich 25 Euro investiert, spürt eine prozentuale Sparplangebühr stärker als jemand, der monatlich 500 Euro investiert. Kostenlose Sparplanausführungen können deshalb besonders für Einsteiger und Kleinsparer attraktiv sein.

Trotzdem sollten Anleger nicht nur auf die Ausführungsgebühr achten. Entscheidend bleiben:

  • ETF-Auswahl,
  • laufende Fondskosten,
  • Index,
  • Replikationsmethode,
  • Ausschüttungsart,
  • Handelswährung,
  • langfristige Strategie,
  • Risikoprofil.

Ein kostenloser Sparplan macht einen ungeeigneten ETF nicht automatisch sinnvoll.

Aktien-Sparpläne beim S Broker

Neben ETFs können auch Aktien-Sparpläne interessant sein. Dabei wird regelmäßig ein fester Betrag in eine einzelne Aktie investiert.

Aktien-Sparpläne eignen sich für Anleger, die gezielt einzelne Unternehmen langfristig aufbauen möchten. Das kann zum Beispiel bei Dividendenaktien, Qualitätsaktien oder bekannten Standardwerten interessant sein.

Der Vorteil gegenüber Einmalkäufen: Anleger müssen nicht sofort eine ganze Aktie kaufen, sondern können mit kleineren Beträgen schrittweise investieren.

Gerade wenn Aktien-Sparpläne kostenlos ausgeführt werden, kann das attraktiv sein. Anleger können einzelne Positionen langsam aufbauen, ohne bei jeder Sparrate eine separate Ordergebühr zu zahlen.

Wichtig ist aber:

Ein Aktien-Sparplan ist weniger breit gestreut als ein ETF-Sparplan.

Wer einzelne Aktien bespart, trägt immer auch Unternehmensrisiko. Deshalb sollten Aktien-Sparpläne nicht nur wegen kostenloser Ausführung eingerichtet werden. Entscheidend ist, ob das Unternehmen zur eigenen Strategie passt und ob das Gesamtdepot ausreichend diversifiziert bleibt.

Zertifikate-Sparpläne beim S Broker

Eine Besonderheit beim S Broker ist, dass auch Zertifikate-Sparpläne angeboten werden. Durch das neue Preismodell sollen auch Zertifikate-Sparpläne kostenlos besparbar sein.

Das kann für erfahrenere Anleger interessant sein, sollte aber deutlich anders eingeordnet werden als ein ETF-Sparplan.

Ein Zertifikat ist ein strukturiertes Wertpapier. Es wird von einem Emittenten herausgegeben und bildet die Entwicklung eines Basiswerts oder einer Strategie nach bestimmten Regeln ab.

Mögliche Basiswerte sind zum Beispiel:

  • Aktien,
  • Indizes,
  • Rohstoffe,
  • Währungen,
  • Themenstrategien,
  • wikifolio-Zertifikate,
  • andere strukturierte Konzepte.

Zertifikate können sehr unterschiedlich aufgebaut sein. Manche bilden einen Basiswert relativ einfach ab. Andere enthalten Hebel, Barrieren, Caps, Bonusmechanismen oder andere Bedingungen.

Deshalb gilt:

Zertifikate-Sparpläne sind nicht automatisch mit ETF-Sparplänen vergleichbar.

Bei Zertifikaten sollten Anleger besonders auf Emittentenrisiko, Produktstruktur, Kosten, Basiswert, Laufzeit, Rückzahlungsprofil und mögliche Verlustrisiken achten.

ETF-Sparplan, Aktien-Sparplan oder Zertifikate-Sparplan?

Die drei Sparplanarten unterscheiden sich deutlich.

Sparplanart Typische Nutzung Wichtige Risiken
ETF-Sparplan breit gestreuter Vermögensaufbau Marktrisiko, Indexrisiko, Währungsrisiko
Aktien-Sparplan gezielter Aufbau einzelner Aktienpositionen Unternehmensrisiko, Klumpenrisiko, Kursschwankungen
Zertifikate-Sparplan strukturierte Strategien oder spezielle Basiswerte Emittentenrisiko, Produktkomplexität, Verlustrisiko

Für viele Einsteiger ist ein breit gestreuter ETF-Sparplan einfacher zu verstehen als ein Zertifikate-Sparplan.

Aktien-Sparpläne können eine Ergänzung sein, wenn Anleger bewusst einzelne Unternehmen gewichten möchten.

Zertifikate-Sparpläne sind eher etwas für Anleger, die die jeweilige Produktstruktur wirklich verstehen.

Sparplanrate ab 5 Euro: Warum das relevant ist

Eine Sparplanrate ab 5 Euro senkt die Einstiegshürde deutlich.

Das kann sinnvoll sein für Anleger, die:

  • mit kleinen Beträgen starten möchten,
  • mehrere Sparpläne parallel testen wollen,
  • einzelne Aktienpositionen langsam aufbauen möchten,
  • ETF-Sparpläne flexibel anpassen wollen,
  • Kinder- oder Familiensparpläne einrichten möchten,
  • Studenten oder Auszubildende sind,
  • verschiedene Strategien getrennt besparen möchten.

Eine niedrige Mindestsparrate bedeutet aber nicht, dass sehr viele kleine Sparpläne automatisch sinnvoll sind. Wer zu viele Einzelpositionen mit kleinen Beträgen bespart, kann schnell den Überblick verlieren.

Praktisch kann es besser sein, zunächst mit einem klaren Kern-Sparplan zu starten und zusätzliche Sparpläne nur gezielt zu ergänzen.

Warum auch kleine Sparraten ein Anfang sein können

Eine Sparplanrate ab 5 Euro ist vor allem psychologisch interessant. Sie ermöglicht es, mit sehr kleinen Beträgen zu starten und den Ablauf eines Wertpapiersparplans kennenzulernen.

Natürlich wird mit 5 Euro im Monat allein kein großes Vermögen aufgebaut. Trotzdem kann eine kleine Sparrate sinnvoll sein, wenn Anleger zunächst Erfahrung sammeln, einen ETF-Sparplan testen oder mehrere Sparpläne strukturiert ausprobieren möchten.

Entscheidend ist weniger der perfekte Startbetrag, sondern die Regelmäßigkeit. Wer möglichst früh beginnt, kann später die Sparrate erhöhen, wenn Einkommen, Rücklagen und persönliche Situation es zulassen. Die unterschiedlichen Sparplanhöhen bieten auch die Flexibilität, temporär Sparraten an die persönliche Finanzsitutation anpassen zu können, ohne eine komplette Aussetzung notwendig zu machen. 

Gerade für Einsteiger kann ein kleiner Sparplan daher ein praktischer erster Schritt sein: Man lernt die Depotoberfläche kennen, sieht die regelmäßige Ausführung und entwickelt ein Gefühl dafür, wie sich Wertpapiere im Zeitverlauf bewegen.

Durch die kostenlosen Sparplanausführungen werden auch keine Ausführungsentgelte fällig, die gerade bei niedrigeren Sparplanausführungen dann als unnötige Kosten in einem ökonomisch ungünstigen Verhältnis zu den Sparraten stehen. 

Wichtig bleibt: Auch kleine Sparraten sollten in ein sinnvolles Produkt fließen. Ein kostenloser Sparplan ist nur dann hilfreich, wenn ETF, Aktie oder Zertifikat zur eigenen Strategie und Risikobereitschaft passen.

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S Broker im Vergleich zu Neobrokern

Neobroker haben den Markt für Wertpapierdepots stark verändert. Viele Anleger erwarten inzwischen niedrige Orderkosten, günstige Sparpläne und eine einfache App.

Der S Broker kommt aus einem anderen Umfeld. Er ist der Online-Broker der Sparkassen-Finanzgruppe und war lange eher als klassischer Direktbroker mit breitem Wertpapierangebot bekannt.

Durch die neuen Sparplankonditionen wird der Abstand zu Neobrokern kleiner.

Mögliche Vorteile gegenüber manchen Neobrokern können sein:

  • breiteres Wertpapierangebot,
  • mehr Handelsplätze,
  • Sparkassen-Umfeld,
  • klassischer Direktbroker-Charakter,
  • Sparpläne auf ETFs, Aktien und Zertifikate,
  • Kombination aus Sparplan und Wertpapierhandel.

Mögliche Gründe für einen Neobroker können weiterhin sein:

  • sehr einfache App,
  • niedrige Standardkosten,
  • reduzierter Fokus auf wenige Funktionen,
  • besonders einfache Depotführung.

Der S Broker kann daher interessant sein für Anleger, die günstige Sparpläne möchten, aber nicht unbedingt zu einem reinen Neobroker wechseln wollen.

Für wen können die neuen S-Broker-Sparpläne interessant sein?

Die neuen Konditionen können besonders interessant sein für:

  • ETF-Sparer,
  • Aktien-Sparer,
  • Sparkassen-Kunden,
  • Anleger mit kleinen monatlichen Sparraten,
  • Anleger, die mehrere Sparpläne parallel nutzen möchten,
  • Anleger, die ETF- und Aktien-Sparpläne kombinieren möchten,
  • fortgeschrittene Anleger mit Interesse an Zertifikate-Sparplänen,
  • Anleger, die ein Zweitdepot mit breitem Sparplanangebot suchen.

Besonders spannend ist die Kombination aus niedriger Mindestsparrate und kostenloser Sparplanausführung.

Wer bisher wegen Sparplangebühren oder Mindestbeträgen gezögert hat, könnte den S Broker dadurch neu bewerten.

Für wen ist der S Broker weniger passend?

Der S Broker ist nicht automatisch für jeden Anleger die beste Wahl.

Weniger passend kann das Depot sein, wenn Anleger:

  • ausschließlich eine extrem reduzierte Neobroker-App suchen,
  • nur einen einzigen ETF bei einem bereits bestehenden Broker kostenlos besparen,
  • keinen Bedarf an Sparkassen-Umfeld oder breiterem Wertpapierangebot haben,
  • Zertifikate nicht verstehen, aber wegen kostenloser Sparpläne nutzen möchten,
  • möglichst wenig Auswahl und maximale Einfachheit bevorzugen.

Für viele Anleger reicht ein bereits vorhandenes gutes ETF-Depot aus. Ein Wechsel oder Zweitdepot sollte nur erfolgen, wenn der zusätzliche Nutzen tatsächlich vorhanden ist.

S Broker als Zweitdepot für Sparpläne?

Der S Broker kann durch die neuen Konditionen auch als Zweitdepot interessant werden.

Ein mögliches Szenario:

Ein Anleger nutzt ein bestehendes Hauptdepot für langfristige ETFs. Zusätzlich möchte er einzelne Aktien per Sparplan kaufen oder bestimmte Produkte besparen, die beim bisherigen Anbieter nicht verfügbar sind.

Dann kann ein zweites Depot sinnvoll sein, wenn es eine klare Aufgabe erfüllt.

Mögliche Rollen des S Brokers als Zweitdepot:

  • Depot für ETF-Sparpläne,
  • Depot für Aktien-Sparpläne,
  • Depot für Zertifikate-Sparpläne,
  • Depot für Sparkassen-Kunden,
  • Ergänzung zu einem Neobroker,
  • Depot für bestimmte Wertpapiere, die beim bisherigen Broker fehlen.

Wichtig bleibt: Mehrere Depots sollten strukturiert geführt werden. Anleger sollten wissen, welches Depot welchen Zweck erfüllt.

S Broker und Einmalorders

Neben Sparplänen verbessert der S Broker auch die Konditionen für Einmalorders. Laut neuem Preismodell werden Sofortorders für 0,95 Euro Orderprovision genannt. Standardorders sollen ab 0,95 Euro zuzüglich variabler Komponente und gegebenenfalls Handelsplatzentgelt möglich sein.

Das kann für Anleger interessant sein, die nicht nur Sparpläne ausführen, sondern gelegentlich Wertpapiere direkt kaufen möchten.

Bei Einmalorders sollten Anleger aber immer auf die Gesamtkosten achten:

  • Grundentgelt,
  • variable Komponente,
  • Handelsplatzentgelt,
  • fremde Spesen,
  • Spread,
  • Namensaktienentgelt,
  • Ordervolumen.

Gerade bei größeren Orders oder weniger liquiden Wertpapieren ist nicht nur die sichtbare Ordergebühr wichtig, sondern auch Ausführungspreis und Handelsplatz.

Worauf Anleger vor der Einrichtung eines Sparplans achten sollten

Kostenlose Sparpläne sind attraktiv, aber sie ersetzen keine Produktprüfung.

Vor Einrichtung eines Sparplans sollten Anleger klären:

  • Welches Wertpapier wird bespart?
  • Handelt es sich um ETF, Aktie oder Zertifikat?
  • Wie breit ist das Risiko gestreut?
  • Welche laufenden Produktkosten gibt es?
  • Gibt es ein Emittentenrisiko?
  • Ist das Produkt thesaurierend oder ausschüttend?
  • Passt der Sparplan zum Anlagehorizont?
  • Wie hoch soll die monatliche Rate sein?
  • Soll der Sparplan langfristig laufen oder nur testweise?
  • Gibt es steuerliche Besonderheiten?

Gerade bei Zertifikaten sollten Anleger besonders sorgfältig sein. Dort reicht es nicht, nur auf die kostenlose Sparplanausführung zu schauen.

Zertifikate-Sparpläne: Chance und Risiko

Zertifikate-Sparpläne können Zugang zu besonderen Strategien oder Basiswerten ermöglichen. Sie können aber auch komplexer und riskanter sein als klassische ETF-Sparpläne.

Ein wichtiger Unterschied:

Bei einem ETF investiert der Anleger in ein Fondsvermögen. Bei einem Zertifikat besteht grundsätzlich ein Emittentenrisiko. Wenn der Emittent ausfällt, kann der Anleger Verluste erleiden, selbst wenn sich der Basiswert anders entwickelt hätte.

Außerdem können Zertifikate Bedingungen enthalten, die die Wertentwicklung beeinflussen.

Deshalb sollten Anleger bei Zertifikate-Sparplänen besonders prüfen:

  • Wer ist der Emittent?
  • Was ist der Basiswert?
  • Gibt es Laufzeit oder Barriere?
  • Gibt es Cap, Bonusmechanismus oder Hebel?
  • Wie hoch sind Produktkosten oder Spreads?
  • Wie funktioniert die Rückzahlung?
  • Was passiert in ungünstigen Marktphasen?

Zertifikate-Sparpläne können interessant sein, sind aber nicht der Standardbaustein für Einsteiger.

ETF-Sparpläne bleiben für viele Anleger der Kern

Trotz Aktien- und Zertifikate-Sparplänen bleibt für viele langfristige Anleger der ETF-Sparplan der einfachste Kernbaustein.

Ein breit gestreuter ETF kann viele Unternehmen, Länder oder Anleiheemittenten bündeln. Dadurch ist das Einzelwertrisiko geringer als bei einer einzelnen Aktie.

Typische ETF-Sparplan-Strategien sind:

  • Welt-ETF,
  • MSCI World,
  • FTSE All-World,
  • Europa-ETF,
  • Schwellenländer-ETF,
  • Anleihen-ETF,
  • Geldmarkt-ETF,
  • nachhaltige ETF-Strategie.

Welche Strategie sinnvoll ist, hängt von Anlageziel, Risikoprofil, Zeithorizont und persönlicher Situation ab.

Aktien-Sparpläne als Ergänzung

Aktien-Sparpläne können eine Ergänzung zum ETF-Kern sein.

Beispiel:

Ein Anleger bespart langfristig einen Welt-ETF und möchte zusätzlich einige Einzelaktien aufbauen, etwa aus den Bereichen Dividenden, Qualität oder Wachstum.

Dann kann ein Aktien-Sparplan helfen, nicht sofort eine große Einzelposition kaufen zu müssen.

Trotzdem sollte die Gewichtung bewusst gewählt werden. Wer zu viele Einzelaktien bespart, kann am Ende ein unübersichtliches Depot mit vielen kleinen Positionen aufbauen.

Ein sinnvoller Ansatz kann sein:

ETF als Kern, Einzelaktien als gezielte Beimischung.

Praktisches Beispiel

Ein Anleger möchte monatlich 200 Euro investieren.

Eine mögliche Aufteilung könnte sein:

  • 150 Euro in einen breit gestreuten Welt-ETF,
  • 25 Euro in eine Einzelaktie,
  • 25 Euro in einen Geldmarkt-ETF oder einen weiteren ETF-Baustein.

Ein anderer Anleger möchte nur 50 Euro monatlich investieren. Durch eine Sparplanrate ab 5 Euro könnte er theoretisch mehrere kleine Sparpläne anlegen. Praktisch wäre aber oft ein einfacher Start mit einem breit gestreuten ETF übersichtlicher.

Die niedrige Mindestsparrate schafft Flexibilität. Sie sollte aber nicht dazu verleiten, unnötig viele Sparpläne zu eröffnen.

S Broker für Sparkassen-Kunden

Für Sparkassen-Kunden kann der S Broker besonders naheliegend sein, weil er aus dem Sparkassen-Umfeld stammt.

Das kann Vorteile haben, wenn Anleger Wert auf bekannte Strukturen, Sparkassen-Nähe oder eine Kombination aus klassischem Banking und Online-Wertpapierhandel legen.

Gleichzeitig sollte die Depotwahl nicht nur von der bestehenden Bankverbindung abhängen. Entscheidend sind immer:

  • Konditionen,
  • Produktangebot,
  • Handelsplätze,
  • Sparplanangebot,
  • Bedienung,
  • Service,
  • Risikoprofil,
  • persönliche Strategie.

Durch die neuen Sparplankonditionen wird der S Broker für Sparkassen-Kunden aber deutlich attraktiver als zuvor.

Fazit

Die neuen S-Broker-Konditionen ab Mitte Juni machen das Depot besonders für Sparplan-Anleger interessanter. Kostenlose ETF-, Aktien- und Zertifikate-Sparpläne ab 5 Euro sind ein starkes Argument, wenn Anleger regelmäßig investieren und dabei flexibel bleiben möchten.

Besonders ETF-Sparer und Anleger mit Interesse an Aktien-Sparplänen könnten den S Broker dadurch neu bewerten. Auch als Zweitdepot kann der Anbieter interessant sein, wenn bestimmte Sparpläne, Wertpapiere oder Handelsmöglichkeiten beim bisherigen Broker fehlen.

Zertifikate-Sparpläne sollten Anleger dagegen besonders sorgfältig prüfen. Sie sind nicht mit klassischen ETF-Sparplänen gleichzusetzen und können zusätzliche Risiken wie Emittentenrisiko und Produktkomplexität enthalten.

Der wichtigste Merksatz lautet:

Der S Broker wird durch kostenlose ETF-, Aktien- und Zertifikate-Sparpläne ab 5 Euro deutlich interessanter – besonders für Anleger, die ein breites Sparplanangebot im Sparkassen-Umfeld suchen.

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FAQ

Gibt es beim S Broker kostenlose ETF-Sparpläne?

Nach dem neuen Preismodell ab 15.06. sollen ETF-Sparpläne beim S Broker kostenlos besparbar sein. Anleger sollten vor Einrichtung eines Sparplans die aktuellen Konditionen prüfen.

Gibt es beim S Broker kostenlose Aktien-Sparpläne?

Ja, nach den angekündigten neuen Konditionen sollen auch Aktien-Sparpläne kostenlos ausgeführt werden.

Oder füge Zwischenüberschriften hinzu, um einen Überblick zu schaffen

Schreibe eine Beschreibung für diese Unterüberschrift oder ändere sie nach deinen Wünschen.

Gibt es beim S Broker Zertifikate-Sparpläne?

Ja, der S Broker bietet auch Zertifikate-Sparpläne an. Diese sollten aber anders bewertet werden als ETF-Sparpläne, da Zertifikate ein Emittentenrisiko und je nach Produkt zusätzliche Bedingungen enthalten können.

Ab welcher Sparrate kann man beim S Broker einen Sparplan einrichten?

Nach den neuen Konditionen sollen Sparpläne bereits ab 5 Euro möglich sein.

Ist ein Zertifikate-Sparplan für Einsteiger geeignet?

Für viele Einsteiger sind breit gestreute ETF-Sparpläne einfacher verständlich. Zertifikate-Sparpläne können komplexer sein und sollten nur genutzt werden, wenn Anleger Produktstruktur, Emittentenrisiko und Verlustrisiken verstehen.

Ist der S Broker jetzt ein Neobroker?

Der S Broker bleibt ein klassischer Online-Broker aus dem Sparkassen-Umfeld. Durch die neuen Konditionen nähert er sich bei Sparplänen und bestimmten Orderkonditionen aber stärker dem Neobroker-Markt an.

Für wen kann der S Broker interessant sein?

Der S Broker kann für ETF-Sparer, Aktien-Sparer, Sparkassen-Kunden und Anleger interessant sein, die ein breites Sparplanangebot mit niedriger Mindestsparrate suchen.

Ist ein S-Broker-Depot als Zweitdepot sinnvoll?

Ein S-Broker-Depot kann als Zweitdepot sinnvoll sein, wenn Anleger dort bestimmte ETF-, Aktien- oder Zertifikate-Sparpläne nutzen möchten oder ein Depot im Sparkassen-Umfeld suchen.

Worauf sollte man bei kostenlosen Sparplänen achten?

Kostenlose Ausführung ist nur ein Faktor. Wichtig sind auch Produktkosten, Risiko, Index, Emittent, Spread, Anlagehorizont und die Frage, ob das Wertpapier zur eigenen Strategie passt.

Sind ETF-Sparpläne sicher?

ETF-Sparpläne können breit streuen, sind aber nicht risikofrei. Kurse können schwanken, Verluste sind möglich und bei internationalen ETFs können Währungsrisiken entstehen.

Quellen und weiterführende Hinweise